GÖD-FSG: Regierung offenbar handlungsunfähig Utl: Riess-Passer uninformiert und vertragsbrüchig

Wien (FSG). "Die APA-Aussagen der Vizekanzlerin strotzen vor Fehlern und Gemeinplätzen. Genau in den niedrigen Verwendungsgruppen privatisiert die Regierung auf Teufel komm raus. Warum wohl? Weil unsere Mitarbeiter 'unterdurchschnittlich' verdienen? Wahr ist, dass durch die Personalreduzierungen die Arbeit kaum mehr bewältigbar ist! Das Beamtendienstrecht sei ein 'Kostenfaktor'? Jawohl! Wahr ist, dass Beamte um 12 Prozent billiger kommen, als Vertragsbedienstete. Schlimm ist aber weniger die grenzenlose Unbedarftheit der Vizekanzlerin, als die immer offensichtlicher zu Tage tretende Handlungsunfähigkeit der Regierung. Wenn zwischen Finz und Riess-Passer nicht einmal mehr Einigkeit darüber besteht, was eine 'Inflationsabgeltung' ist, wie soll dann eine schwierige Gehaltsrunde gemeinsam abgewickelt werden? Sicher nicht dadurch, dass man schon vor jeder Verhandlung seine eigenen Vereinbarungen über Bord wirft und Ergebnisse vorweg nimmt!", so Peter Korecky für die FSG in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD).++++

Die Sozialdemokraten in der GÖD werden darauf bestehen, dass mit 1. Jänner 2003 die Inflationsabgeltung für 2002 rückwirkend wirksam wird. "Das ist vereinbart - das ist einzuhalten - andernfalls gibt’s Zoff und das nicht zu knapp", lässt für die FSG in der GÖD der Besoldungsreferent Korecky ausrichten. "Hält die Regierung ihre Abmachungen ein, verspreche ich der Frau Vizekanzlerin eine kostenlose Nachhilfestunde in Besoldungsstrukturen und Personalkosten."

FSG, 31. Juli 2002
Nr. 070

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Mag. Peter Korecky
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