Initiative Sicherer Luftraum: Unseriöses Skandalisieren und Gegenverrechnen beenden

Sicherer Luftraum (ISL) - ISL-Initiator Fügenschuh: "Abfangjäger kosten jeden Österreicher weniger als Medikamente, die täglich unbenützt weggeworfen werden" -Initiator Feichtinger: Gegner der Luftraumüberwachung und Landesverteidigung ziehen Halbwahrheiten und Polemik der sicherheitspolitischen Debatte vor - Abfangjäger sind eine Selbstverständlichkeit für einen europäischen Staat

"Bedauerlicherweise ist das laufenden Abfangjägervolksbegehren Anlass für populistische und unseriöse Beiträge über die Ausstattung einer Luftpolizei für Österreich. Während die einen angeblichen Skandalen auf der Spur sind, operieren andere Proponenten mit falschen Zahlen, Daten und Fakten. Offensichtlich ist jedes Mittel recht, um parteipolitisches Kleingeld wechseln zu können", erklärte Initiative Initiator Mag. Walter Feichtinger zu
Versuchen von Abfangjäger-Gegnern Stimmung gegen die für Österreichs Sicherheit so wichtige Luftpolizei zu machen.

ISL-Vertreter Silvan Fügenschuh betonte zu der "Kostendiskussion":
"Die neuen Abfangjäger kosten etwa 150 Mio Euro pro Jahr. Umgerechnet auf jeden Österreicher und jede Österreicherin kostet die Anschaffung neuer Abfangjäger über neun bis zehn Jahre hinweg also 5 Cent pro Tag. Das ist beispielsweise weniger, als wir in Österreich täglich an unbenutzten Medikamenten wegwerfen."
Sicherheit sei nicht kostenlos zu erhalten, Österreich gebe seit Jahrzehnten ohnehin nur das Minimum für seine Landesverteidigung aus. "Es ist der Bundesregierung zu verdanken, dass mit der Abfangjägernachbeschaffung ein klares Signal ausgesandt wurde, dass Österreich im Rahmens einer Möglichkeiten bereit ist, seine sicherheitspolitischen Aufgaben zu erfüllen."

Kein vergleichbarer Staat in Europa denke auch nur im Entferntesten daran, auf Abfangjäger zu verzichten. Es sei, so Fügenschuh, kein Zufall, dass die Schweiz in den letzten Jahren 35 hochmoderne amerikanische F-18 gekauft, Ungarn einen Leasingvertrag über 14 Gripen abgeschlossen hat und Tschechien beabsichtigt in Kürze 24 Gripen zu kaufen.

Die Initiative Sicherer Luftraum geht davon aus, dass auch der Großteil der österreichischen Bevölkerung die Notwendigkeit eines Mindestmasses an der rechtlich vorgeschriebenen Luftraumüberwachung unterstützt. "Die Ausgabe von Steuergeldern für Sicherheit ist niemals besonders populär, doch sie ist eine Investition in die Zukunft. Verantwortungsvolle Politik tätigt diese Investitionen", so die Vertreter der ISL.

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