Bures zu Gaugg: Anti-Privilegienlack der FPÖ ist längst ab

Pensionsanspruch: "Gaugg hat es sich bereits so gerichtet, dass mehr gar nicht mehr geht"

Wien (SK) "Der Anti-Privilegienlack der FPÖ ist längst ab", stellte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures zu den heutigen Aussagen von Vizekanzlerin Riess-Passer zur Causa des Vizegeneraldirektors der PVA, FPÖ-Abgeordnetem Gaugg, fest. "Die FPÖ-Chefin irrt, wenn sie glaubt, die Öffentlichkeit mit einem leicht durchschaubaren Täuschungsmanöver hinters Licht führen zu können. Die FPÖ selbst ist nämlich der Wegbereiter des Privilegienritters Gaugg." Und es sei auch "geradezu infam", wenn die FPÖ-Chefin den großzügigen Pensionsanspruchsverzicht Gauggs in der PVA hervorhebe. Denn Gaugg habe bekanntlich einen Pensionsanspruch aus seiner Klagenfurter Vizebürgermeisterfunktion. Dafür sei Gaugg nach seinem Eintritt in den Nationalrat "noch extra so lange im Amt geblieben, um einen Pensionsanspruch zu ergattern", kritisierte Bures am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Riess-Passers Darstellung ist somit absolut absurd, denn Gaugg hat es sich bereits so gerichtet, dass bei seiner Pension mehr gar nicht mehr geht", fügte die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin hinzu. ****

"Riess-Passers Selbstbeschränkungs-Beweihräucherungen sind deshalb vollkommen unglaubwürdig. Einem durchschnittlichen ASVG-Versicherten, der Jahrzehnte für einen Pensionsanspruch arbeiten muss, muss die Vizekanzlerin erst einmal erklären, warum der Oberkassierer Gaugg mit ihrer Zustimmung und der Unterstützung von Sozialminister Haupt die PVA als Selbstbedienungsladen betrachten kann und zudem glaubt, sich über die vorgesehene Dienstprüfung hinwegsetzen zu können", kritisierte Bures. Seit Monaten setze sich die FPÖ nun mit der "bestmöglichen Versorgung" des Privilegienritters Gaugg auseinander. "Wirklich wichtige Themen wie die Sicherung des Gesundheitssystems sind damit für die FPÖ offensichtlich leichtfertig zur vernachlässigbaren Größe geworden - die FPÖ zeichne sich in dieser wichtigen Angelegenheit nämlich nur durch Konzeptlosigkeit aus", betonte Bures abschließend. (Schluss) hm

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