FSG-GBH Driemer: FP-Prinzhorn lässt Frust am Gesundheitssystem aus!

Neuer Angriff auf Selbstverwaltung ist gefährliches Ablenkungsmanöver!

Wien (FSG-GBH). "Es ist durchaus verständlich, dass selbst die blauen Funktionäre über den 'Sündenfall Sondervertrag für Gaugg' frustriert sind. Deshalb aber gleich die ganze Selbstverwaltung in der Sozialversicherung über Bord zu werfen, dafür habe ich kein Verständnis", so der Bundesvorsitzende der FSG in der Gewerkschaft Bau-Holz Johann Driemer.++++

In einer kleinformatigen Tageszeitung stellt der FPÖ-Politiker Prinzhorn jetzt sogar die Selbstverwaltung in der Sozialversicherung in Frage. Driemer erinnert daran, dass nicht nur der blau-schwarze Postenschacher die Sozialversicherungen ins Gerede gebracht hat, sondern dass es auch diese blau-schwarze Bundesregierung war, die ihre Parteiinteressen bei der sogenannten "Reform" der Sozialversicherung trotz der damit verbundenen Kostenexplosion eiskalt durchgesetzt hat.

Die Beteiligung von Arbeitnehmervertretern in der Selbstverwaltung der Sozialversicherung ist der einzige Garant dafür, dass die Menschen in unserem Land es sich noch leisten können, eine ausreichende gesundheitliche Versorgung und Altersvorsorge in Anspruch zu nehmen. "Herr Prinzhorn, nehmen Sie zur Kenntnis: Auch bisher wurde in der Sozialversicherung hervorragende Arbeit geleistet. Die Sozialversicherung wurde keineswegs von Hobbymanagern - wie man nach Ihren Aussagen befürchten müsste - sondern von hochqualifizierten Fachleuten geleitet. Oder gibt es noch einige blau-schwarze Profi-Manager, denen man noch rechtzeitig vor der nächsten Wahl einen Posten verschaffen muss?"

FSG, 31. Juli 2002
Nr. 069

Rückfragen & Kontakt:

FSG Bau-Holz
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Sonja Schmid
Tel. 01/401 47-246
E-Mail: sonja.schmid@gbh.oegb.or.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGS/FSG-GBH