Das Viennabike lebt

Wien (OTS) - Totgesagte leben länger. Diese Volksweisheit gilt offensichtlich fürs Stadtrad. Während dem Erstversuch der blauen und rosa Gratisräder in Wien noch ein veritabler Flop beschieden war, macht sich für den zweiten Anlauf vorsichtiger Optimismus breit. Berechtigt, wie eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens OEKONSULT belegt.

Joshi M.A. Schillhab, Chef des unabhängigen Institutes OEKONSULT, sieht im Ergebnis der aktuellen Befragung unter Benutzern der kostenlosen Leihräder eine deutliche Erholung des kränkelnden Viennabike-Systems. Dessen Benutzer sehen das auch so. 78 Prozent der Ende Juli angetroffenen Radler (insgesamt wurden 347 Personen befragt) meinen, sie hätten "den Eindruck, der neue, zweite Anlauf des Viennabikes funktioniere deutlich besser" als der erste. Nur fünf Prozent sind nachdrücklich gegenteiliger Ansicht.

Die Mitarbeiter hatten vom 23. bis 27 Juli in der Wiener Innenstadt Personen zum persönlichen Interview gebeten, die soeben ein Viennabike benutzten. Der Fragebogen wurde dabei nicht konventionell auf Papier präsentiert, sondern wurde direkt und online vom Internet auf so genannte Handheld PocketPCs geladen. Die erhaltenen Antworten gelangten unmittelbar, wieder über Internet, auf den Computer von OEKONSULT, wo sie ausgewertet werden. Diese innovative Methode von Face-to-Face Befragungen am jeweiligen Ort des Geschehens ist eine Erfindung des Institutsleiters Schillhab und heißt iQUEST.

Keinen Zweifel lassen die interviewten Vienna-Biker, wie mit jenen zu verfahren sei, die "mutwillig die Räder beschädigen oder das Projekt missbrauchen". Harte Strafen sind gefordert. Beachtliche 82 Prozent der Umfrageteilnehmer fordern eine solche strengere Verfolgung der Bike-Vandalen ein, 45 Prozent sogar mit aller Eindeutigkeit der 6er-Skala. Nur 7 Prozent der Befragten stellen sich gegen eine derartige Zero-Tolarance Strategie.

Für den Städtetourismus und die Wien-Besucher ist das bunte Gratisrad ein deutlicher Gewinn. Fürs Image ganz bestimmt. 71 Prozent der befragten Radler stimmen vorbehaltslos dem vorgegebenen Statement zu, das Viennabike wäre "besonders für den Stadttourismus eine imageträchtige Attraktion". Insgesamt verbreiten 97 Prozent diese Image-Euphorie.

Um einem befürchteten "Aus" für das Viennabike entgegenzuwirken, treten die Benutzer der farbkräftigen Gratisräder geschlossen mit einer starken politischen Forderung auf. Die Radfahrer "wünschen sich sehr, Politiker aller politischen Parteien würden sich vorbehaltlos und effektiv für das Viennabike stark machen". 64 Prozent der für die Nutzer repräsentativen Umfrage erheben diese politische Forderung mit dem größten Nachdruck, den die Antwortskala vorsieht. Insgesamt fordern 94 Prozent eine Partei-übergreifende und effiziente Anstrengung, um die Zukunft des Leihrades außer Streit zu stellen. "Das Viennabike ist in den Augen seiner Benutzer kein Objekt für kleinliches Parteiengezänk. Im Gegenteil. Gefordert ist das politische Machtwort aller Volksvertreter, um das Viennabike zur dauerhaften Institution in Wien zu machen. Totgesagte leben länger. Das scheint sich auch für das Viennabike zu bewahrheiten, es mehren sich kräftige Überlebenszeichen" unterstreicht Kommunikationsexperte Joshi Schillhab von OEKONSULT die Ergebnisse der aktuellen repräsentativen Umfrage unter Viennabike-Benutzern.

http://www.oekonsult.at/iquest/viennabike

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Joshi M.A. Schillhab,
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http://www.oekonsult.at/iQUEST

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