Wien-Mitte: Kabas appelliert an "Wiener Herz" des Bürgermeisters

Deutliche Redimension der Türme und damit Absicherung des "Welbkulturerbe"-Prädikates muß im Interesse aller Beteiligten liegen

Wien, 2002-07-31 (fpd)- Einen Appell an das "Wiener Herz" des Bürgermeisters richtete heute der Obmann der Wiener Freiheitlichen Mag. Hilmar Kabas in der Causa Wien-Mitte. ****

Häupl sei als Stadtoberhaupt mit dem Umstand konfrontiert, daß Wien bzw. die Innere Stadt die wahrscheinlich wichtigste internationale Auszeichnung wieder verlieren könnte, nämlich das Prädikat "Weltkulturerbe". Auf der anderen Seite handle es sich beim Bauträger ebenfalls um Wiener Unternehmen, deren Bild in der Öffentlichkeit durch die Diskussion über den drohenden Verlust der UNESCO-Auszeichnung Schaden nehmen könne.

Bürgermeister Häupl möge von seinem "kaun ma nix mochn"-Standpunkt endlich abrücken, und den Mut aufbringen, auch an die Verpflichtung des Bauträgers für Wien zu appellieren, zumal diese auch in ihrem eigenen Interesse an einer gedeihlichen Entwicklung der Stadt interessiert sein müßten, so Kabas.

"Wenn man das Wien-Mitte-Projekt abseits der rein ökonomischen Beurteilung des Bauträgers sowie der festgefahrenen Meinung des Bürgermeisters, von der er in seinem inneren sicherlich nicht überzeugt ist, zu bewerten versucht, dann kann man im Interesse Wiens nur eine deutliche Redimension der Türme vornehmen und damit das Prädikat "Weltkulturerbe" für die Innere Stadt absichern, so Kabas, der in diesem Sinne die umgehende Aufnahme von Verhandlungen einmahnte. (Schluß) HV

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