Pröll kritisiert "rechtes Exerzierfeld"

Pröll: "Rechtsstehen Stadlers mindestens so problematisch, dass es nicht ohne Diskussion abgehen darf"

St. Pölten (OTS) - Es sei eigenartig, dass immer wieder ein- und dieselben in den Geruch kommen, in ihren Ansichten zu weit rechts abzudriften, übt Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll in der neuesten Ausgabe der Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN) Kritik an der Ideologie von Volksanwalt und FP-NÖ-Parteiobmann-Stv. Ewald Stadler. Pröll spielt damit auf die Aussage der "angeblichen Befreiung Österreichs 1945" an.

Für den niederösterreichischen Landeshauptmann ist die Grenze des demokratiepolitisch Rechtsstehens bei Ewald Stadler "mindestens so problematisch, dass es nicht ohne Diskussion abgehen darf".

"Geschichte ist ein Betätigungsfeld für Historiker und kein rechtes Exerzierfeld", so Pröll in der NÖN. Jede Geschichte habe eine Vorgeschichte und die Geschichte ab 1945 habe die Vorgeschichte 1938. In Wahrheit sei es schundig, auf dem Rücken von Opfern Parteipolitik zu betreiben oder Ideologien auszufechten.

Rückfragen & Kontakt:

Zeitungsverlag NÖ Pressehaus
Tel.: 02742/802-1317

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NON/OTS