SPÖ-Unternehmer: Wanecks Zusammenlegungspläne für Krankenkassen "gegen jede wirtschaftliche Vernunft"

Wien (SK) "Die heute von Staatssekretär Waneck (FPÖ) neuerlich bekräftigte Zusammenlegungsabsicht für die Krankenkassen ist gegen jede wirtschaftliche Vernunft", stellt Wolfgang Schimböck, Mitglied des Hauptverbandspräsidiums und Obmann des SPÖ-Wirtschaftsverbandes Oberösterreich, am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest.****

"Dem komplizierten und daher sehr verwaltungskostenintensiven Krankenversicherungssystemen von Gewerbetreibenden und Bauern, die von einer nahezu monokoloren ÖVP-Selbstverwaltung gesteuert werden, steht ein äußerst kostengünstiges Verwaltungssystem der Gebietskrankenkassen gegenüber", erklärte Schimböck. Während etwa die Bauernkrankenkasse pro Versichertem im Jahr 2001 sage und schreibe 133 Euro an Verwaltungskosten aufgewendet habe, hätten die neun Gebietskrankenkassen mit durchschnittlich nur 26 Euro das Auslangen gefunden. "Spitzenreiter" sei die oberösterreichische Gebietskrakenkasse mit durchschnittlichen 16 Euro pro Versichertem.

"Das Beispiel zeigt eindrucksvoll, wo Wanecks Pläne hinführen würden. Für die Masse der österreichischen Beitragszahler - die Beiträge werden bei der Gebietskrankenkasse je zur Hälfte von Dienstnehmern und Dienstgebern aufgebracht - würde die von Waneck angedachte Megakrankenkasse eine kostspielige Angelegenheit werden und ist daher vom Standpunkt der Wirtschaft aus rundweg abzulehnen", schloss Schimböck. (Schluss) hm/mm

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