SCHENDER: "Mehr Qualität in der Lehrerausbildung notwendig"

Spezielle Studieneingangsphase für angehende Lehrer

Wien, 2002-07-29 (fpd) - "Es ist notwendig, die Zugangsbestimmungen für Lehramtsstudien zu überprüfen. Es sollte auch weiterhin jeder Maturant ein Lehramtsstudium beginnen können, doch die Studieneingangsphase sollte umgestaltet werden", erklärte heute FPÖ-Bildungssprecher Abg. Mag. Rüdiger Schender. ****

"In der Vergangenheit haben wir, wie man jetzt sieht, die Lehrerausbildung nicht mit der Nachfrage an Österreichs Schulen abgestimmt. Daher ist es sinnvoll und notwendig, den Ausbildungsablauf für angehende Lehrer neu zu gestalten", so der Bildungssprecher weiter.

"Viele der neu ausgebildeten Lehrer wissen erst im Probejahr nach dem Universitätsstudium, ob sie für den Job befähigt sind. Erst wenn sie in der Klasse stehen und die nötige Praxis bekommen, können sie sich ein Bild von ihrem zukünftigen Beruf machen. Vorher ist alles nur Theorie", sagte Schender. "Damit sollte Schluß sein: In einer Art Studieneingangsphase sollte pädagogisches Know-How und Praxis vermittelt werden. Dann kann man beurteilen, ob der Anwärter für den Umgang mit Schülern überhaupt geeignet ist. Der freiheitliche Vorschlag ist an das erfolgreiche finnische Modell angelehnt. Dort gibt es bereits jetzt solche Aufnahmetests für Maturanten, die den Lehrerberuf anstreben."

"Nur so ist es möglich, schon vor Beginn des Studiums mehr Einblick in den zukünftigen Beruf zu gewähren. Dies würde ein Mehr an Qualität der Lehrer mit sich bringen. Unter diesem Aspekt weise ich auch die Kritik der Oppositionsparteien zurück, denn durch das freiheitliche Modell würde man die Qualität und auch die Motivation unter den Lehrern eindeutig verbessern", so Schender abschließend. (Schluß)

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