Kautz: Durch die Maßnahmen der Bundesregierung besteht die Gefahr einer Zwei-Klassen-Medizin

Anstelle sich um die Sicherung des Gesundheitssystem zu kümmern, treibt die Regierung eine schrittweise Verteuerung der medizinischen Versorgung voran

St. Pölten, (SPI) - Die kurz vor dem Sommer "durchgepeitschte" 60. ASVG-Novelle stellt für den Gesundheitssprecher der SPNÖ, Landtagsabgeordneten Herbert Kautz, eine massive Gefährdung der medizinischen Versorgung für alle Niederösterreicher unabhängig von ihrem finanziellen Mitteln dar. Kautz: "Einerseits hat es die Regierung versäumt, unser weltweit anerkanntes österreichisches Gesundheitssystem nachhaltig zu sichern, andererseits hat sie nun eindeutig einen Schritt in Richtung Zwei-Klassen-Medizin gesetzt." So wurden auf der einen Seite die Dienstgeberbeiträge gekürzt, auf der anderen Seite durch die Einführung von Gebühren und Leistungskürzungen und die Untätigkeit bei den extrem hohen Medikamentenpreisen, die weit über dem europäischen Durchschnitt liegen, die Versicherten neuerlich finanziell belastet. Kautz: "Seit dem Amtsantritt der VP-FP-Regierung mussten die Bürger laufend neue finanzielle Belastungen hinnehmen. Nun geht dieser unsolidarische Kurs beim Gesundheitssystem weiter."****

"Es liegt an einer verantwortungsvollen Politik eine nachhaltige Sicherung und einen Ausbau des Gesundheitssystems voranzutreiben. Medizinische Versorgung muss für alle Bürger unabhängig ihres Einkommens leistbar sein", nimmt der sozialdemokratische Landespolitiker eine klare Position ein. Und in Anspielung auf die Causa Gaugg: "Es erweckt den Anschein, dass sich die Regierung bisher mehr damit beschäftigt hat, Parteigänger in den Institutionen der Sozialversicherung mit überbezahlten Sonderverträgen unterzubringen, als das österreichische Gesundheitswesen, welches zu den besten der Welt gehört, für die Zukunft zu sichern!", so Kautz.
(Schluss) sk/fa

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