"profil": Privatunternehmen will Bestattung Wien Konkurrenz machen

Nach jahrelangem Rechtsstreit sind regionale Bestattungsmonopole gefallen

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, bereitet das private Klagenfurter Bestattungsunternehmen Pax die Gründung einer Filiale in Wien vor und will in der Bundeshauptstadt als Konkurrent zur gemeindeeigenen Bestattung Wien auftreten.

Pax-Geschäftsführer Gerhard Bajzek war es nach jahrelangen Verfahren, die bis zum Verwaltungsgerichtshof geführt wurden, zuvor bereits gelungen, in Klagenfurt und Graz die regionalen De-facto-Monopole im Bestattungswesen zu Fall zu bringen.

In Klagenfurt ist die Pax Bestattungs- und Grabstättenfachbetrieb GmbH bereits seit 1997 tätig. In einem fünf Jahre dauernden Rechtsstreit war dem Unternehmen der gesetzlich geforderte Nachweis gelungen, dass in der Kärntner Landeshauptstadt Bedarf für ein zweites Bestattungsunternehmen besteht. Zurückgehend auf eine Verordnung aus dem Jahr 1907 ist das Bestattungswesen ein konzessioniertes Gewerbe. Neugründungen waren nur nach erfolgreichem Bedarfsnachweis möglich.

Nachdem Pax auch in Graz der Bedarfsnachweis gelungen war und dort im April seine erste Dependance eröffnet hatt, reagierte nun das Wirtschaftsministerium und strich die Bedarfsklausel. Ab dem 1. August kann nun jeder konzessionierte Bestatter im gesamten Bundesgebiet Zweigniederlassungen eröffnen.

Pax will diese Änderung der Rahmenbedingungen laut "profil" nun nützen und noch vor Jahresende eine Niederlassung in der Bundeshauptstadt eröffnen.

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