ÖAMTC: Dramatische Rettungsaktion im dichten Nebel in den Ötztaler Alpen

Notarzt musste die letzten 300 m zu Fuß bewältigen

Wien (ÖAMTC-Presse) - Zu einem spektakulären Einsatz von Christophorus 5 kam es Freitagnachmittag gegen 16:00 Uhr in den Ötztaler Alpen. Nahe der Kaunergrathütte wurde ein Bergrettungskurs durchgeführt. Während einer Übung, bei der eine Seilkrananlage aufgebaut werden sollte, löste sich ein Felsbrocken aus der Steilwand und traf einen 18-jährigen Kursteilnehmer aus Holland so unglücklich, dass dieser gefährliche Verletzungen an der Halswirbelsäule davontrug. Dringende medizinische Versorgung war notwendig. Der Hüttenwirt alarmierte den in Zams stationierten ÖAMTC-Notarzthubschrauber.

Die Gipfel des Kaunergrats lagen jedoch in so dichtem Nebel, dass eine Landung bei der auf einer Höhe von 2.817 Metern gelegenen Berghütte nicht zu denken war. Laut ÖAMTC-Informationszentrale setzte Cpt. Hubert Becksteiner den Notarzt, Dr. Peter Unterthurner auf 2.500 Meter Höhe ab, damit dieser zu Fuß zur Hütte gelangen konnte. Während Dr. Unterthurner die medizinische Erstversorgung des Holländers durchführte, flog Hubert Becksteiner mehrmals ins Tal, um Bergretter aus dem Innerpitztal zur Unterstützung in die Nähe des Unglücksorts zu bringen. Auf einer Gebirgstrage wurde der Verletzte in einem rund zweistündigen Fußmarsch zum Hubschrauber transportiert. Zur weiteren Betreuung wurde der junge Mann ins KH Zams geflogen.

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ÖAMTC-Informationszentrale / Kn

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