Mafia-Skandal: Kopietz fordert nun Aufklärung von Strasser und Böhmdorfer

Wer hat unhaltbare und längst widerlegte Vorwürfe der Presse zugespielt?

Mafia-Skandal: Kopietz fordert nun Aufklärung von Strasser und Böhmdorfer
Utl.: Wer hat unhaltbare und längst widerlegte Vorwürfe der Presse zugespielt?=

Wien (SPW) – Ich frage mich, warum Innenminister Strasser und Justizminister Böhmdorfer tagelang zusehen, wie unhaltbare und offensichtlich schon längst widerlegte Vorwürfe in Richtung Wiener Rathaus in der Öffentlichkeit breitgetreten werden, erklärte am Freitag der Landesparteisekretär der SPÖ Wien, LAbg. Harry Kopietz angesichts der Aussagen des inhaftierten EDOK-Beamten, wonach dieser angebliche Verdacht schon im Zuge seiner Ermittlungen widerlegt worden sei: "Es muss den ermittelnden Behörden, es muss angesichts der Ungeheuerlichkeit der Vorwürfe auch Strasser und Böhmdorfer seit Tagen bekannt gewesen sein, dass diese Ermittlungen schon seinerzeit negativ verlaufen sind, und ich halte es für einen ungeheuren Skandal, dass hier tagelang geschwiegen wurde und man auf Informationen des Beamten über dessen Anwältin warten musste", so Kopietz gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien. ****

Ein weiterer skandalöser Aspekt dieser dubiosen Geschichte
bedürfe nun ebenso rasch der Aufklärung, so der Landesparteisekretär weiter: "Wenn dieser Beamte nun erklärt, dass hier offenbar nur irgendwelche Rechnungen beglichen werden sollten, so frage ich mich schon, wer Interesse daran hatte, Protokolle eines Untersuchungsrichters der Presse zuzuspielen." Auch hier seien Strasser und Böhmdorfer nun gefordert, für rasche Aufklärung zu sorgen: "Und wir verlangen diese Aufklärung umgehend", so Kopietz abschließend. (Schluss) hs

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ-Wien
Tel.: ++43/ 01/ 53 427-235
wien.presse@spoe.at
http://www.wien.spoe.atp

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW/SPW