Postbus: Mehrbelastung für den ÖPNV durch Erhöhung der Mineralölsteuer

Wien (OTS) - Rund 3,1 Millionen Euro Mehrkosten pro Jahr für den Postbus, wenn die geforderte Erhöhung der Mineralölsteuer auf Dieselkraftstoff von jetzt rund 0,272 Euro auf 0,35 Euro angehoben wird.

Am 24. Juli wurde seitens der EU-Kommission der Vorschlag zur "Harmonisierung der Steuern auf Dieselkraftstoff für gewerbliche Zwecke angenommen. Die Einführung eines einheitlichen Steuersatzes von 0,35 Euro je Liter für den gewerblichen Straßenverkehr bedeutet für den Nahverkehr in Österreich eine Verteuerung des Kraftstoffes von ca. 8 Cent pro Liter.

Der Vorstand der Österreichischen Postbus AG, Dipl-Kfm Werner Ott spricht sich klar gegen diesen Vorschlag aus: "Wenn diese spezielle Steuerregelung für Dieselkraftstoff auch für den ÖPNV zum Tragen kommt, wären das für den Postbus Mehrbelastungen von rund 3 Millionen Euro jährlich. Diese zusätzliche Belastung müssten die Verkehrsunternehmen in irgendeiner Art und Weise ausgeglichen werden, schlimmstenfalls über eine Erhöhung der Fahrpreise.

Die Österreichische Postbus AG legt mit ihren 1500 Bussen 85 Millionen km pro Jahr zurück und ist mit 700 Linien sowie 23.000 Kursen der größte Busbetreiber Österreichs.

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