Kunst gegen Gewalt präsentiert im Rahmen der Siemens Fest>Spiel>Nächte bei den Salzburger Festspielen "Die Entführung aus dem Serail"

Residenzplatz, Salzburg / 2. August 2002, 21.00 Uhr

Wien (OTS) - KUNST GEGEN GEWALT ist eine Initiative des Vereines "Art und Vision" mit dem Ziel eine künstlerische und intellektuelle Debatte über ein grundsätzlich gesellschafts-politisches Problem anzuregen. "Kunst war immer die Schaffung einer Gegenwelt zur realen und hat sich immer all der Bausteine bedient, aus denen sich diese reale Welt zusammensetzt: Krieg, Frieden, Glück, Unterdrückung, Schmerz... Kunst ist auch ein Prozess der Sublimation und Kommunikation. Kunst ist aber auch ein Prozess des Lernens, des Verstehens, der Einsicht und der Läuterung. Das ist der Ausgangspunkt der von mir ins Leben gerufenen Initiative." so Franz Morak, Kunststaatssekretär Österreich.

Die Salzburger Festspiele stellen dieses Projekt in den Dienst der Initiative "KUNST GEGEN GEWALT" und diese wurde mit gutem Grund gerne angenommen:

Der palästinensische Regisseur Francois Abou Salem hatte sich für seine Inszenierung im Jahr 1997 viel vorgenommen: "Ich möchte Mozart, seiner Oper und dem Publikum der Salzburger Festspiele eine Reise in die arabisch-moslemische Kultur anbieten; ein Geschenk zusätzlich zur Musik Mozarts; eine zeitgenössische Reise in diese Welt mitten in der Krise."

Die Mauern des Serail sind aus Stacheldraht und die Menschen im Serail leben Ihren Alltag, der auch von Musik und Tanz erfüllt ist. Die Inszenierung; Bühnenbild und Ausstattung bringen collageartig unterschiedliche "Welten" zueinander, die Oper und die politische Gegenwart, Mozart und Sufi-Musik. "Wenn Mozart auf islamischen Boden geboren wäre, würde er Sufi-Musiker sein" so der Regisseur.

Christoph Brewka, Präsident des Trägervereines von "KUNST GEGEN GEWALT": "Wir verfolgen gemeinsam das Ziel, das kritische Potential der Kunst zu nutzen und dadurch eine breite Öffentlichkeit für das Thema "KUNST GEGEN GEWALT" zu sensiblisieren. Im Mittelpunkt der Bestrebungen steht dabei der Dialog zwischen Kulturen, Gesellschaften und Religionen".

Die Vorführung der Festspielproduktion von "Die Entführung aus dem Serail" aus dem Jahr 1997 auf Großleinwand am Residenzplatz Salzburg - im Rahmen der Siemens Fest>Spiel>Nächte - richtet sich gegen Gewalt als Konfliktlösung.

Partner im Sinne einer Private Public Partnership sind der ORF, die Telekom Austria, Siemens, das Staatsekretariat für Kunst und Medien, die Österreichische Bundestheater Holding und die Deutsche Bank. Eine prominent besetzte Plattform von Kunst-schaffenden und Persönlichkeiten aus dem österreichischen und internationalen Kulturleben unterstützen die Initiative.

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