VP-LAKATHA: Wienerinnen und Wiener widerlegen Frauenstadträtin BRAUNER

Stadt Wien soll sich bei Familienpolitik des Bundes ein Beispiel nehmen

Wien, 26-7-2002 "Die Zustimmung der Bevölkerung zum Kinderbetreuungsgeld der Bundesregierung ist überwältigend," nahm die Familiensprecherin der Wiener ÖVP, LAbg.Ingrid LAKATHA zur jüngst präsentierten Evaluierungsstudie des Österreichischen Instituts für Familienforschung Stellung. LAKATHA in Richtung Stadtregierung:
"Stadträtin BRAUNER findet sich mit ihrer durch nichts begründeten Kritik wieder einmal auf der falschen Seite".***

Laut Studie, benoteten 69% der Bevölkerung das Kinderbetreuungsgeld mit "sehr gut" und "gut". Rund 52% der Befragten finden die neue Regelung besser als das alte Modell des Karenzgeldes. "Vielleicht sollte sich Stadträtin BRAUNER an den Aussagen der Studie und vor allem an den Bedürfnissen der Eltern orientieren" nahm LAKATHA Bezug auf die ideologisch motivierte Ablehnung des Kindergeldes durch BRAUNER. Als positive Auswirkung strich LAKATHA die neuen Zuverdienstmöglichkeiten hervor, die den Frauen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichterten. "Ich fordere die Frauenstadträtin BRAUNER aber auch die Vizebürgermeisterin LASKA auf, sich aktiv und konstruktiv an der Reformpolitik der Bundesregierung zu beteiligen. Immerhin erspart sich die Stadt Wien seit der Einführung des Kindergeldes etwa 1,1 Mio Euro an diesbezüglichen Sozialleistungen."

Vor allem die Familienpolitik der Gemeinde Wien sei in einigen Punkten deutlich verbesserungswürdig, stellte LAKATHA fest. "Die im kommenden September bevorstehende Erhöhung der Kindergartenbeiträge wird vor allem die Mittelstandsfamilien belasten. Dabei ist Wien schon jetzt das Bundesland mit den höchsten Elternbeiträgen für die Kinderbetreuung. `Von teuer auf sehr teuer´scheint hier das Motto gelautet zu haben. Seitens der Wiener Volkspartei fordern wir, dass die Bemessungsgrundlagen für die Elternbeiträge in Kinderkrippen, Kindergärten und Horten deutlich erhöht werden", schloss die Familiensprecherin. Der Antrag sei schon vor Monaten im Gemeinderat eingebracht worden.

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