Linzer Klangwolken 2002

Wien (OTS) - Von Christian Muthspiel bis Philip Glass, von der "Harmonie der Welt", frei nach Johannes Kepler, bis zur "Plutonian Ode" nach Allen Ginsberg, von Visualisierter Klangwolke bis Klassischer Klangwolke: Mit der weltweit größten Dolby-Surround-Anlage und voluminösen 250.000 bringt das Brucknerhaus Linz gemeinschaftlich mit seinem langjährigen Veranstaltungspartner ORF auch in diesem September wieder die Donau zum Klingen.

Den Anfang, pünktlich zum Start der "Ars electronica" macht die Visualisierte Linzer Klangwolke am 7. September um 21 Uhr: "Von der Harmonie der Welt / Harmonices Mundi". Mit Musik von Christian Muthspiel und Visualisierung durch Hans Hoffer erwartet die Zuschauer ein bild- und klanggewaltiges Ereignis frei nach der vom Astronomen Johannes Kepler beschriebenen Sphärenmusik. Die scheinbare Idylle, die Muthspiels Titel "Von der Harmonie der Welt" verspricht, täuscht, so umkreisen die Planeten in seiner Komposition nicht in gleichbleibenden Bewegungen ihren Mittelpunkt die Sonne - das ist eher die Ausnahme. Diese "Harmonie der Welt", die keine mehr ist, greift Hans Hoffer, in seiner, durch die Ereignisse des 11. September geprägten Inszenierung auf: Als spannungsreiche Suche des Menschen nach seinem Platz in der kosmischen Ordnung.

Der OMV KLANGPARK ist vom 9. bis 12. September der akustische Projektionsraum von "Open Air" in Linz, von dem aus sich die World Wide Waves in den Stadtraum ausbreiten. 45 Std. Live-Soundtrack, gespielt von den Remixern und Network-Jockeys auf der weltweiten Netzwerkbühne von "Open Air". "Radiotopia", ein aus Radiowaves und Databits geschaffener Raum als globales Netzwerk künstlerischer Kommunikation.

Die bereits fünfte Telekom Austria Kinderklangwolke stammt in diesem Jahr von Christian Brandauer. Gemeinsam mit Natalija Jurkovic-Brandauer als Regisseurin lieferte er Buch und Musik zu "Fata Morgana - Traumklänge auf Lapislazuli", rund um König Lapislazalus und den singenden Derwisch Allah-Bhama, gemeinsam auf der Suche nach dem siebenblättrigen Kleeblatt. Die diesjährige Telekom Austria Kinderklangwolke: Zu erleben am 14. September, 17.30 im Donaupark Linz.

Die KLASSISCHE LINZER KLANGWOLKE wartet am 15. September, 20 Uhr mit einer Europäischen Erstaufführung auf: Philip Glass' Symphonie Nr. 6 ("Plutonian Ode") für Solostimme und Orchester - ein gemeinsames Auftragswerk von Brucknerhaus und Carnegie Hall. Die Europäische Erstaufführung bestreitet das Bruckner Orchester Linz, mit seinem neuen Chefdirigenten Dennis Russell Davies, die Sopranistin Lauren Flanigan übernimmt den Gesangspart. Philip Glass‘ Symphonie Nr. 6 basiert auf der "Plutonian Ode" des 1997 verstorbenen, amerikanischen Literaten Allen Ginsberg. Die Klassische Linzer Klangwolke 2002: In diesem Jahr mit Live-Bildübertragung aus dem Großen Saal des Brucknerhauses in den Donaupark!

Die Klangwolken Linz werden veranstaltet vom BRUCKNERHAUS LINZ und ORF Oberösterreich und unterstützt von Telekom Austria und OMV.

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