Sallmutter: Gaugg als Privilegienkumulierer hieb und stichfest entlarvt

Auftauchen weiterer Begünstigungen würden Sallmutter nicht überraschen

Wien (ÖGB/GPA). Empört reagiert der Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), Hans Sallmutter, angesichts der nunmehr belegten Pensionsansprüche Reinhart Gauggs aus seiner Tätigkeit als Klagenfurter Vizebürgermeister. "Bei ihrer Flucht nach vorne ist die FPÖ nun vollends in einer Sackgasse angelangt. Die blindwütigen, untergriffigen und jeglicher sachlicher Grundlage entbehrenden Rundumschläge, mit denen Jörg Haider sein vermeintliches Lebenswerk als Robin Hood der Fleißigen und Anständigen nun zu retten versucht, führen sich angesichts der Auswüchse in seiner eigenen Partei ad absurdum", so der GPA-Vorsitzende. Man muss sich Gedanken über den Bewusstseinszustand oder den Informationsstand des ehemaligen Parteiobmannes machen, wenn er nun verzweifelt dafür kämpft, einen überführten Privilegienkumulierer als Opferlamm umzudeuten.++++

Man dürfe ab nun gespannt sein, welche Begünstigungen und Privilegien im Zusammenhang mit dem Postenschacher um Reinhart Gaugg in der Öffentlichkeit nun noch auftauchen, zeigt sich der GPA-Vorsitzende angesichts der nun aufgedeckten Pensionsansprüche wenig überrascht. "Dass Gaugg die terminlichen Rahmenbedingungen zur Sicherung seiner maximalen Anspruchsvoraussetzungen genauestens eingehalten hat, zeigt offen seine klar kalkulierten Absichten. Bemerkenswert ist, dass der bevorstehende Beginn seines Politikerpensionsgenusses beinahe bequem mit der Beendigung der von Gaugg geforderten Befristung seines Vertrages in der PVA zusammenfällt", meint Sallmutter. "Es ist unerträglich, dass mit einem derartigen Schmierentheater, das von der Bundesregierung anstandslos hingenommen wird und bei dem der Sozialminister sogar aktiv in die Regie eingreift, der Sozialversicherung ein nicht abzusehender Schaden zugefügt wird", so Sallmutter abschließend.

ÖGB, 26. Juli 2002 Nr. 625

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