FP-Trammer: Durch unzulängliche Planung der B3 wird die Donaustadt zur Lärmhölle!

Wien, 26-07-2002 (fpd) - Im gemeinderätlichen Planungsausschuß wurde der weitere Ausbau der B3 in der Donaustadt mit Stimmen von SPÖ und ÖVP beschlossen. LAbg. GR Heike Trammer wies in einer Stellungnahme auf die massiven Verschlechterungen durch die sinnlose und unzulängliche Planung, den Ausbau der B3 in der Donaustadt betreffend, hin.

Trammer, Mitglied des Planungsausschusses, stellte dazu fest, daß über die Dückegasse und Siebeckstraße bald der gesamte PKW und Schwerverkehr geführt werden wird. Sämtliche, derzeit kostenlose Parkplätze an der U1 Endstelle Kagran würden dadurch verloren gehen. Die schon jetzt völlig überlastete Kreuzung Siebeckstraße/ Wagramerstraße wird zur Hölleneinfahrt in die Donaustadtstraße werden. Damit mutiert die Donaustadtstraße durch die extrem zunehmende Verkehrsbelastung zur Lärmhölle für die vielen Anrainer in den großen Gemeindebauten.

Begleitmaßnahmen, wie z.B. Lärmschutzwände sind laut Expertenberichten völlig sinnlos, berichtet Trammer, da nur die unteren Stockwerke davon profitieren würden, die Wohnungen in den oberen Stockwerken allerdings den gesamten Lärm in größerer Konzentration spüren bekommen würden. Die zuständigen Fachabteilungen schlugen daher als einzig sinnvolle Lärmschutzmaßnahme die Untertunnelung der Donaustadtstraße vor. Diese Pläne wurden bereits vor einigen Jahren im Bezirk präsentiert, aus Kostengründen aber abgelehnt.

Bezirksvorsteher Effenberg hat sich in bekannter Arroganz geübt und über den Mehrheitsbeschluß in der Bezirksvertretung, eine Bürgerversammlung einzuberufen, einfach hinweggesetzt. Damit zeigt sich einmal mehr die dramatische Auswirkung der absoluten Mandatsmehrheit der Wiener Sozialisten.

Abschließend forderte GR Heike Trammer den Bezirksvorsteher auf, die beschlossene Bürgerversammlung abzuhalten, und sich endlich über die Lärmschutzmaßnahmen Gedanken zu machen. Lippenbekenntnisse werden dabei zuwenig sein. "Wer derartige Beschlüsse, Wie den Ausbau der B3, ohne wirkungsvolle Begleitmaßnahmen faßt und sich über die Finanzierungen keine Gedanken macht, muß sich den Vergleich mit "alten SED-Methoden" wohl gefallen lassen. (Schluß) jen

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