Wellbeing in Ungarn - Die südliche Tiefebene

Heilbad GYULA

Wien (OTS) - Die südostungarische Kurstadt Gyula blickt auf eine lange Tradition zurück. Gegenüber der Ziegelburg aus dem 15. Jahrhundert befindet sich das Burgbad, das heute im 8,5 ha großen ehemaligen Park von Schloß Almásy liegt. Letzteres soll in naher Zukunft zum Schloßhotel ausgebaut werden.

Das Bad selbst wird derzeit bei vollem Betrieb renoviert, der Außenbereich wurde bereits fertiggestellt, die neuen, erweiterten Therapieeinrichtungen werden bis Ende des Jahres in vollem Umfang zur Verfügung stehen. Insgesamt stehen 20 Becken innen und außen, teilweise mit Thermalwasser, teilweise mit normalem Wasser zur Verfügung, das Bad unterteilt sich in Heilbad und Strandbad. Letzteres verspricht mit Sport- und Freizeiteinrichtungen, Riesenrutsche, Minigolf, Wellenbad und vielem mehr Badespaß für die ganze Familie.

Das Wasser des Burgbades hat einen hohen Gehalt an Alkali-Wasserstoff-Chloriden und Mineralien und kommt aus sechs Brunnen, deren tiefster bis 2500 m hinab reicht. Es wurde 1969 zum Heilwasser erklärt und seine Indikationen sind rheumatische Erkrankungen und Nervenstörungen, als Trinkkur auch Magen- und Verdauungsbeschwerden.
Gyula wurde 1971 zum Heilbad erklärt und ist seit 1985 offiziell Kurort. Das romantische Städtchen bietet derzeit sieben Hotels verschiedener Kategorien, Pensionen, Apartmenthäuser und Privatquartiere, botanische Raritäten im Kurpark, schöne Restaurants, Cafés und Geschäfte sowie ein reiches kulturelles Leben, insbesondere auch die sommerlichen Burgspiele und verschiedene Festspiele.

Informationen: Tourinform. H-5700 Gyula, Kossuth L. u. 7. Tel./Fax 0036/66/561680, bekes-m@tourinform.hu

Heilbad Orosháza-Gyopárosfürdö

Das moderne Heilzentrum in der Südlichen Tiefebene liegt auf einem 60.000 m2 großen Areal, das auch eine Seenlandschaft umfaßt, die ebenfalls Heilwasser, wenngleich auch nicht Thermalwasser enthält und gleichzeitig als Strandbad dient.
Das für therapeutische Zwecke verwendete Thermalwasser kommt aus zwei etwa 40-50 Grad C heißen Quellen und hauptsächlich Alkali-Hydrogen-Karbonat und Mineralstoffe, das bei rheumatischen und gynäkologischen Beschwerden sowie in der Unfall-Nachsorge mit großem Erfolg angewandt wird. Das Heilzentrum bietet auch eine Reihe zusätzlicher Dienstleistungen wie Sauna oder Solarium an. Zwei Drittel der Kurgäste hier sind übrigens aus dem deutschsprachigen Raum.

Mitten auf dem Areal steht auch das Wahrzeichen von Gyopárosfürdö, der Wasserturm, von dessen Aussichtsplattform man einen herrlichen Rundblick hat. Ein Restaurant sorgt für das leibliche Wohl.

Zahlreiche Sport- und Freizeitangebote machen den Aufenthalt noch abwechslungsreicher. Etwa Bootsfahrten auf dem dreiteiligen See, Tennis, Tischtennis, Minigolf, Fußball, Volleyball und Angeln. Darüber hinaus gibt es unterhaltsame Festspiele und lokale Veranstaltungen.

Informationen: Heilzentrum. H-5904 Orosháza- Gyopárosfürdö, Fasor u. 3. Tel. 0036/68/512230, Fax 0036/68/512232, furdort@oroshaza.hu, http://www.oroshaza.hu

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