SCHWEITZER: Marés Rossmann von Vorwürfen entlastet

SPÖ-Bundesrätin Trunk ändert Entschließungsantrag ab

Wien, 2002-07-26 (fpd) - "Das war gelebter Parlamentarismus und außerdem ein Akt der Fairneß." Mit diesen Worten kommentierte FPÖ-Generalsekretär Mag. Karl Schweitzer, das Verhalten der SPÖ-Bundesrätin Melitta Trunk und des Vorsitzenden der SPÖ-Bundesratsfraktion, Albrecht Konecny, in der gestrigen Sitzung des Bundesrates. Melitta Trunk hatte die Staatssekretärin Marès Rossmann inkriminierenden Passagen aus einem Entschließungsantrag wieder herausgenommen. Grundtenor der Vorwürfe: Rossmann habe in ihrer Zeit als Stadträtin in Graz Frauen, die durch einen Lokalpolitiker belästigt wurden, angeblich im Stich gelassen. ****

"Es ist gelungen, Melitta Trunk und Albrecht Konecny zu überzeugen, daß Rossmann damals sehr wohl alles unternommen hat, um diesen Frauen Hilfe und Unterstützung angedeihen zu lassen", so Schweitzer. In Kenntnis der genauen Sachlage habe Trunk nun den Entschließungsantrag abgeändert, die Rücktrittsaufforderung herausgenommen und damit die Vorwürfe an Staatssekretärin Rossmann entkräftet. Trunk habe darüber hinaus in einer Erklärung im Bundesrat dies mit den umfangreichen Aktivitäten und Maßnahmen der damaligen Stadträtin Rossmann zu Gunsten der betroffenen Frauen begründet. Positiv wertete Bundesrätin Trunk außerdem das Verhalten von Frauenminister Herbert Haupt, der sofort nach Bekanntwerden der Affäre die Gleichbehandlungsanwaltschaft in Graz eingeschaltet und zur Unterstützung und Betreuung der Frauen aufgefordert habe, betonte Schweitzer.

"Ich danke beiden Politikern der SPÖ-Bundesratsfraktion für ihre politische Fairneß, sich den Tatsachen nicht verschlossen zu haben und dies auch in der Öffentlichkeit zu dokumentieren", so Schweitzer abschließend.(Schluß)

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