Weniger Verpackungen auf Österreichs Deponien

Konsequente Sammlung und Verwertung macht sich deutlich bemerkbar

Wien (OTS) - Auf Österreichs Deponien landet weniger Verpackungsmaterial. Die Mengen der deponierten Verpackungsabfälle, die im Jahr 2001 abgelagert wurden, haben für alle Materialarten die vorgegebenen zulässigen Höchstgrenzen unterschritten. Das hat eine Untersuchung im Auftrag des Umweltministeriums ergeben. Damit wird deutlich, dass ein immer höherer Anteil von Verpackungen gesammelt und verwertet wird. Am deutlichsten wurden die Zielvorgaben bei Papierverpackungen, Glasverpackungen und Materialverbunden unterschritten. Nicht inkludiert in dieser Erhebung waren Getränkeverpackungen; für sie gelten gesonderte Bestimmungen und Zielwerte.

Von den Papierverpackungen landeten im Jahr 2001 64.000 Tonnen auf Deponien. Die Höchstmenge von 99.000 Tonnen wurde damit um ein Drittel unterschritten. Noch deutlicher war der Verwertungserfolg bei Materialverbunden: 5.000 Tonnen wurden deponiert, nur ein Sechstel der zulässigen 30.000 Tonnen. 14.700 Tonnen Glasverpackungen wurden abgelagert, das sind um 10.300 Tonnen weniger als vorgegeben. Von Verpackungen aus Kunststoff wurden 53.500 Tonnen deponiert, das Limit wurde damit um 6.500 Tonnen unterschritten. Die zahlenmäßig niedrigste Schwelle war mit 17.000 Tonnen bei Metallverpackungen festgelegt, aber auch sie wurde mit 15.500 deponierten Tonnen nicht erreicht.

Vorgegeben sind diese so genannten Restmengenziele in der Verpackungszielverordnung. Sie legt Höchstmengen für Verpackungen aus Glas, Kunststoff, Papier, Metall und Materialverbunden fest, die jährlich auf Deponien noch abgelagert werden dürfen. Die Zahlen aus 2001 unterstreichen, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Es sind daher keine weiter gehenden Maßnahmen zu verordnen.

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