FP-Kowarik: Zustände auf der äußeren Mariahilferstraße werden immer schlimmer!

BvStv. Schwing fordert einen Fixposten der Exekutive beim U-Bahnausgang Mariahilferstraße

Wien, 26-07-2002 (fpd) - Auf Grund der katastrophalen Sicherheitsentwicklung im Bereich der äußeren Mariahilferstraße und im Gürtelbereich des 15.Bezirks, mahnten LAbg. GR Mag. Helmut Kowarik und Bezirksvorsteher-Stellvertreter Karl Schwing den Wiener Bürgermeister, Dr. Michael Häupl, nicht länger untätig zuzusehen, wie die äußere Mariahilferstraße der Illegalität preisgegeben werde.

Drogendealer und Drogenkonsumenten, Geheimprostituierte und organisierte Profibettler hätten von der ehemals beliebten Geschäftsstraße im 15 Bezirk Besitz ergriffen. Die Bewohner, sowie die Geschäftsleute würden mittlerweile unter der unerträglichen Last dieser Missstände und der massiven Einschränkung ihrer Lebensqualität stöhnen. Da auch die Polizei bereits bis an die Grenze der personellen Erschöpfung ausgelastet sei, wurde durch die beiden FPÖ-Politiker auch eine Einbindung der zahlreichen Sozialarbeiter der Stadt gefordert. Der Spritzentausch und die Parkbetreuung seien in Anbetracht der ausufernden Zustände ein untaugliches Mittel um der Kriminalität ein Ende zu setzen.

"Die Wiener Sozialarbeiter gehören auf die Straße und nicht in irgendein Büro", so BvStv. Karl Schwing. "Alle öffentlichen Institutionen haben die Pflicht, zum Wohle der Bürger die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen", ergänzte LAbg. GR Mag. Kowarik die Ausführungen des Bezirksvorsteher-Stellvertreters.

Insbesondere wiesen die beiden FP-Politiker darauf hin, dass die Stadt Wien unter SP-Bürgermeister Häupl in Bezug auf das Wiener Prostitutionsgesetz noch immer im "Dornröschenschlaf" liege. Dringend notwendige Maßnahmen gegen die stundenlang mit dem Auto kreisenden Feier, sowie schärfere Polizeimaßnahmen gegen die Geheimprostituierten seien dringend notwendig, werden aber von der Stadt Wien nach wie vor nicht umgesetzt.

In diesem Zusammenhang wiesen Kowarik und Schwing auf die bewährte Methode des "Fixpostens" hin. Daher forderten die beiden FP-Politiker heute, dass der Wiener Polizeipräsident alle Möglichkeiten prüfen solle, einen Sicherheitswachebeamten ständig in der unmittelbaren Nähe des U-Bahnaufganges Mariahilferstraße zu positionieren.
"Dies würde", so Kowarik, "eine wirksame Prävention gegen die angeführten Missstände darstellen." Im Gegensatz zu den Wiener Grünen, akzeptiere die FPÖ diese unhaltbaren Zustände nicht. Kowarik erinnerte vor diesem Hintergrund an die grüne Sozialsprecherin Susanne Jerusalem, die im Zusammenhang mit den geforderten Maßnahmen gegen die organisierte Bettelei von "Ordnungs- und Sauberkeitsphantasien in den Köpfen der Wiener" sprach. "Diese unglaubliche Brüskierung gegenüber allen Wienrinnen und Wienern, die sich eine saubere und liebenswerte Stadt wünschen", wiesen Kowarik und Schwing auf das Schärfste zurück.
"Durch Aussagen dieser Art kann man genau erkennen, wer gegen die Interessen der anständigen Bürger dieser Stadt arbeitet und wer nicht", so Kowarik..

Die beiden FP-Politiker, Kowarik und Schwing, schlossen ihre Ausführungen mit der Feststellung, dass sie das unglaubliche Treiben auf der Mariahilferstraße auch in Zukunft weiter bekämpfen werden. (Schluß) jen

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