Verkehrsmaßnahmen (2)

Brückeninstandsetzung im Knoten Nußdorf

Wien (OTS) - Im 19. Bezirk sind bei mehreren Brückenobjekten im Verlauf der vorm. B 14 - Klosterneuburger Straße, im Knoten Nußdorf und auf der Hochstraße Klosterneuburg - von der Nordbrücke kommend in Richtung Kosterneuburg - aus Gründen der Verkehrssicherheit Arbeiten an den Leitschienen notwendig geworden. Die Baumaßnahmen der MA 29 -Brückenbau und Grundbau, beginnen am Montag, dem 29. Juli, und werden voraussichtlich bis 30. August dauern. Wie dazu seitens der Bauleitung der MA 29, Ing. Franz Urban ausführt, "handelt es sich dabei - abgesehen von kurzfristigen Unfallreparaturen - um die erste größere Leitschienenreparatur mit Teilerneuerung seit der Errichtung dieser Bauwerke vor zwei Jahrzehnten. In den jeweiligen Arbeitsbereichen werden zwischenzeitig Leitwände als Absicherung aufgestellt, die dann wieder zum nächsten Bauabschnitt - insgesamt sind es fünf - umgesetzt werden".

Arbeitsablauf und flankierende Verkehrsmaßnahmen:
o Die bestehende Leiteinrichtung wird demontiert und vorerst gelagert. Danach werden die Leitschienensteher herausgestemmt
und komplett durch neue Steher ersetzt.
o Nach dem Verguss der neuen Steher werden die (alten)
Leitschienen überprüft; nur verformungsfreie (keine früheren Anfahrschäden) und damit voll verkehrstaugliche werden wieder verwendet, ansonsten erfolgt eine Ergänzung durch neue Elemente. o Es wird in fünf Teilabschnitten gearbeitet. Absperrung mittels Betonleitwänden, die die abmontierten Leitschienen ersetzen, auf jeweils rund 50 Meter Länge.
o Die Brücke muss halbseitig gesperrt werden, ein vollwertiger Fahrstreifen (stadtauswärts) bleibt ständig offen.
o Der bestehende Gehweg wird in einer Breite von 1 Meter auf die gesamte Baudauer offengehalten.

An der Reichsbrücke wird Bewehrungsstahl geprüft

Am Montag, dem 29. Juli, läuft an der Reichsbrücke (2./22. Bezirk) eine Maßnahme an, deren Bezug zu Verkehrsmaßnahmen vorerst nur gering erscheint, dafür aber bei der späteren Generalinstandsetzung eine umso größere Rolle spielen wird. Im Rahmen der umfangreichen Erneuerungsmaßnahmen ist, wie der in der MA 29 für die Gruppe Bundesbrücken Verantwortliche, TOAR Ing. Anton Schön, darlegt "auch eine Erneuerung des Wegenetzes vorgesehen. Für die Detailprojektierung der neuen verbreiterten Gehwege ist eine metallurgische und physikalische Untersuchung der vorhandenen Bewehrung - die ja dann größere Lastmomente aufnehmen muss -erforderlich. In einer Prüfanstalt werden dazu eigene Versuchsanordnungen zur Begutachtung ausgebauter Teile der Bewehrung errichtet, auf denen die Belastungen simuliert werden". Tatsächlich wird, um ein der "Brückenrealität" (Schön) vergleichbares Einwirken der Kräfte zu erzeugen, eine Belastung mit 10,000.000 (!) dynamischen Lastwechseln simuliert.

Es muss Hochdruckwasserstrahlen eingesetzt werden, um Teile des Bewehrungsstahls freizulegen, von dem dann Proben ausgebaut werden. Diese Maßnahmen werden voraussichtlich bis 14. August dauern und betreffen alle Gehwege der Reichsbrücke im Bereich Donaustrom. Im jeweiligen Arbeitsbereich werden die Geh- und Radwege auf eine Breite von 1,5 Meter eingeengt, der Fußgänger- und Radfahrverkehr wird aber in allen Relationen aufrechterhalten.

A 23: Vorarbeiten zur Übersiedlung des "Fly over"

Das Fly over - die bewährte und geniale Hilfskonstruktion der MA 29 - Brückenbau und Grundbau, wird im August (10./11.) an einen neuen Standort auf der A 23/Südosttangente - heuer schon den dritten -übersiedeln, und zwar weiter auf der Richtungsfahrbahn Norden (Kagran) in den Bereich zwischen Auffahrt und Abfahrt der nicht eröffneten Anschlussstelle Simmering (Knoten Arsenal). Vor dem Aufstellen des Fly over sind an der neuen Örtlichkeit, an der neben der Erneuerung der Brückenanschlusskonstruktion (Dilatation) auch die Herstellung einer Widerlagerkammer vorgesehen ist, noch Maßnahmen zu Verfestigung des Untergrunds erforderlich.

Dazu muss im o.a. Bereich der A 23 in zwei aufeinanderfolgenden Nächten, beginnend mit der Nacht von Dienstag, 30. Juli, auf Mittwoch, die Richtungsfahrbahn Norden eingeengt werden:

o Ab 20 Uhr Sperre eines Fahrstreifens
o Ab 22 Uhr Sperre von zwei Fahrstreifen
o Ende der Maßnahmen jeweils um 5 Uhr früh

Baubeginne am kommenden Dienstag

Auch am Dienstag, dem 30. Juli, laufen im höherrangigen Straßennetz etliche Bauvorhaben an:

o 3., Plateau Rennweg - Ungargasse - Fasangasse. Im Rahmen der
neuen Oberflächenherstellung aufgrund des Ausbaus der Schnellbahnstrecke "S 7" sind mit neuen Baumaßnahmen auch Änderungen in der baubedingten Verkehrsführung notwendig, die voraussichtlich bis 30. August gelten werden. Seitens der MA 28
- Referat Sonderbauten, werden in Zusammenhang mit den
Bauarbeiten Rennweg - Fahrbahnhälfte auf Seite der ungeraden Nummern, folgende Maßnahmen gemeldet:
- Rennweg:
Der Rennweg wird wie bisher stadtauswärts von der Fasangasse bis zur Stanislausgasse als Einbahn geführt und in Höhe Kleistgasse und Boerhaavegasse als "Sackgasse" gekennzeichnet. Der Fahrzeugverkehr stadtauswärts wird nunmehr in Höhe Jaquingasse auf die Seite der ungeraden Nummern verschwenkt
und in Höhe Nummer 41 bis 43 auf die Seite der geraden Nummern zurückgeführt. Die Umleitung zur Ungargasse erfolgt über Boerhaavegasse - Barichgasse, die in Richtung Gürtel über Kleistgasse - Adolf Blamauer-Gasse.
- Fasangasse:
Die Fahrtrelation Fasangasse in die Ungargasse ist gesperrt.
Der Fahrzeugverkehr kann in den ersten 14 Tagen der neuen Bauphase nur über die Verbindungsfahrbahn in den Rennweg stadtauswärts fahren. Anschließend Verkehrsführung der Fasangasse über das Straßenbahngleis der Linie "O" in Richtung Ungargasse bzw. Rennweg.
- Ungargasse:
Die Arbeiten auf Seite der ungeraden Nummern sind mit 30. Juli beendet. Baubeginn ist anschließend auf der Seite des Stationsgebäudes (in Richtung Gürtel gesehen).
Ab dann ist auch die Fahrtrelation Rennweg - Ungargasse in Richtung Zentrum wieder gegeben.
o 4./5., Wiedner Gürtel und Margaretengürtel von Höhe Kliebergasse bis zur Unterführung Südtiroler Platz, Fahrtrichtung Westen (Wiental). Belagsaufbrüche, Risse und Verdrückungen machen Belagsarbeiten der MA 28 dringend erforderlich, die voraussichtlich bis 9. August dauern werden. Der Bautermin wurde in Abstimmung mit den Arbeiten in den Gürtelunterführungen gewählt, um auch die Stauräume instand zu setzen. Die Arbeiten werden halbseitig bei Tag (Montag bis Freitag) von 7 Uhr bis 18 Uhr, durchgeführt, dabei werden unter Einbeziehung der Nebenfahrbahn stets zwei Fahrstreifen - in allen bestehenden Relationen - offengehalten.

Allgemeine Informationen:
o MA 29 - Wiener Brückenbau und Grundbau:
http://www.wien.gv.at/ma29/
(Forts.mgl.) pz

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