Hervorragende Entwicklung von IS Inkasso Service

- Steigerung des Transaktionsvolumens um 58% auf EUR 21,9 Mio - Mit 30% Marktanteil österreichischer Marktführer - 2002: Wieder ein gutes Jahr

Wien (OTS) - Österreichs Wirtschaft besinnt sich in zunehmendem Maß auf ihre Liquiditätssicherung. Eine ständig steigende Zahl an Unternehmen bedient sich daher der Leistungen von Inkassobüros. Inkasso ist überall dort von Relevanz, wo auf offene Rechnung geliefert wird.

Die Inkassobranche verhilft den Gläubigern zu ihrem Recht und führt "ruhendes" Kapital wieder zurück in den Wirtschaftskreislauf. Das Transaktionsvolumen - alle erfolgreich eingebrachten Forderungen aus Inkassodienstleistungen - der rund 45 Inkassobüros in Österreich ist 2001 gegenüber dem Vorjahr nach Schätzung von IS Inkasso Service um rund 5% auf EUR 73 Mio gestiegen. Das Transaktionsvolumen des oberösterreichischen Unternehmens stieg im Jahr 2001 überproportional um 58% auf EUR 21,9 Mio (2000: EUR 13,9 Mio). Walter Niedermayr, Geschäftsleiter der IS Inkasso Service, erklärt: "Mit einem Marktanteil von knapp 30% sind wir klarer Marktführer. Auch für 2002 erwarten wir eine weitere Steigerung des Transaktionsvolumens."

Ausbau des Geschäftsfelds "Medien"

Das Plus von 57% ist vor allem auf die gute Entwicklung im Geschäftsfeld "Medien" zurückzuführen. Große Tageszeitungen und der ORF bedienen sich verstärkt der Leistungen von IS Inkasso Service. Vor allem durch die Aufträge der GIS Gebühren Info Service GmbH haben sich die Forderungen in der Branche "Medien" von EUR 2,3 Mio auf EUR 12,0 Mio mehr als verfünffacht. Das Unternehmen GIS lagerte im Jahr 2001 Teile seines Forderungsmanagementes an IS Inkasso Service aus. Prokuristin Notburga Veyer, Finanzchefin der GIS, begründet ihre Entscheidung: "Uns geht es darum, dass jeder einzelne Schuldner individuell angesprochen und möglichst rasch eine vernünftige Zahlungsvereinbarung getroffen wird. Keine leichte Aufgabe bei permanent rund 30.000 unpünktlichen Rundfunkgebührenzahlern. Hier gilt es, mittels Datenvergleich aus der IS-Schuldnerdatenbank, die jeweils richtige Vorgangsweise zu entscheiden."

Neukunden aus der Telekommunikation

Eine erfreuliche Entwicklung zeigt auch der Bereich "Telekommunikation": Nachdem IS Inkasso Service für die Mobilkommunikation schon seit 1997 Teile des Forderungsmanagements durchführt, konnte das Unternehmen im Jahr 2001 auch im Festnetz-Segment Fuß fassen und Telekom Austria gewinnen. Seit Anfang 2002 steht auch tele.ring auf der Kundenliste. Mehr als drei Viertel des Transaktionsvolumens wurden im Jahr 2001 in den Branchen Medien und Telekommunikation erwirtschaftet.

Wachstumsbranchen

Der ursprünglich größte Auftraggeber von IS Inkasso Service - der Versandhandel - zeigt eine rückläufige Tendenz und liegt bezogen auf den Anteil am Transaktionsvolumen mit 8% an dritter Stelle. Das Transaktionsvolumen dieses Bereichs hat sich seit 1995 um rund 25% verringert. Potenziale liegen hingegen bei Dienstleistungsunternehmen und bei Internetshops.

Verdreifachung der Auftragseingänge

Im Jahr 2001 verzeichnete das Unternehmen 270.300 Auftragseingänge. Das stellt im Vergleich zum Vorjahr fast eine Verdreifachung dar (2000: 97.300). In der Entwicklung zeigt IS Inkasso Service eine kontinuierliche Aufwärtsbewegung: In den letzten sieben Jahren ist das Transaktionsvolumen um mehr als das Dreifache gestiegen. Die Durchschnitts-Auftragssumme im Jahr 2001 beträgt EUR 280,89. Sie hat sich in den letzten Jahren verringert. Ausschlaggebend dafür ist die Veränderung der Kundenstruktur hin zu einer hohen Zahl an Forderungen mit geringeren Beträgen.

Unterschiedliche Einbringlichkeitsquoten

Österreich weist im Vergleich zu anderen europäischen Ländern eine überdurchschnittliche Zahlungsmoral auf. Grundsätzlich verstreichen durchschnittlich 38 Tage bis Österreicher ihre Forderungen begleichen. Zum Vergleich: Italiener lassen sich mit 88 Tagen mehr als doppelt soviel Zeit, gefolgt von Belgien mit 61 sowie Frankreich und Großbritannien mit je 57 Tagen*. Die Zahlungsmoral verschlechtert sich allerdings, sowohl bei Privatkunden als auch im B2B-Bereich. Wesentliche Unterschiede bestehen zwischen den Forderungen der einzelnen Branchen: Wenn bei Nichtzahlung einer Forderung die Einstellung der Leistung z.B. Kabelfernsehen, Energieversorgung oder Telefon droht, ist die Zahlungsmoral deutlich höher als bei Forderungen für eine bereits abgeschlossene Leistung. Daher weist die Einbringlichkeitsquote von IS Inkasso Service eine sehr hohe Spannweite auf und liegt je nach Auftraggeber zwischen 40% und 70%.

*) Quelle: Creditreform, 2001

14.000 Kunden

Unterstützt durch modernste EDV- und Kommunikationstechnik werden übergebene Forderungen eingemahnt, fallweise persönliche Interventionen vor Ort durchgeführt, Rückzahlungspläne mit dem Schuldner erarbeitet und/oder so notwendig, durch einen Rechtsanwalt gerichtliche Schritte eingeleitet. Das 1975 gegründete Unternehmen beschäftigt derzeit 140 Mitarbeiter. IS Inkasso Service betreut rund 14.000 Kunden aus den unterschiedlichsten Bereichen.

Keine Kosten für Kunden

Für die Auftraggeber von IS Inkasso Service fallen keine Spesen an. Das Inkassounternehmen erhält seine Leistungen nur im Erfolgsfall abgegolten - diese Gebühren werden vom Schuldner getragen. Auch bei Uneinbringlichkeit einer Forderung entstehen dem Auftraggeber keine Kosten.

Online-Service

IS Inkasso Service bietet seine Leistungen auch über Internet an. net.inkasso.at erlaubt dem Kunden seinen Zahlungsverkehr zu steuern und sein Mahnwesen zu optimieren. Via Mouseklick können zu bearbeitende Inkassoaufträge übermittelt und die laufenden Aktivitäten und Erfolge überprüft werden. Der Kunde kann seine Außenstände tagesaktuell abrufen. Das ist ein wichtiges Kriterium für Unternehmen, um zu entscheiden, wie sie mit dem säumigen Schuldner umgehen: z.B. Fragen wie "Stellen wir die Lieferung der Tageszeitung ein oder nicht?" können somit rasch beantwortet werden.

Wachstumspotenzial im Inkasso-Bereich

Großes Potenzial liegt im Bereich Liberalisierung und Entbürokratisierung. Die vor einigen Jahren erfolgte Aufhebung der Monopole im Telefon- und TV-Bereich sowie die freie Wahl des Strom-und bald auch des Gaslieferanten sind Beispiele dafür. Andere Großunternehmen wie Versicherungen verfügen noch oder hatten bis vor kurzem großteils eigene Inkassanten und/oder Rechtsabteilungen, die für Mahnwesen und Inkasso verantwortlich waren. Kostenoptimierungen führten zu einem Umdenken und so werden diese Dienste systematisch an Inkassobüros ausgelagert. Im Zuge der Forderung nach schlanken Strukturen in öffentlichen Institutionen ziehen Behörden und Ämter die in Anspruchnahme von Leistungen professioneller Inkassobüros in Betracht. Das Einfordern von Strafmandaten und die schon seit längerer Zeit in der Öffentlichkeit diskutierte "Privatsierung der Gerichtsvollzieher" könnte schon bald von privaten Unternehmen durchgeführt werden.

Vorerst wird das Service hauptsächlich im B2C-Bereich in Anspruch genommen. Im B2B-Segment zögern die Wirtschaftsunternehmen derzeit noch, aber auch dieser Geschäftszweig sollte mittelfristig anziehen.

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