ÖAMTC: Christophorus 10 rettet deutsche Urlauberin

Seilbergung im steilen Gelände am Donauufer

Wien (ÖAMTC-Presse) - Morsches Holz eines Hochstandes wurde einem Ehepaar aus Deutschland, das seinen Urlaub in Oberösterreich verbringen wollte, zum Verhängnis. Laut ÖAMTC-Informationszentrale stürzte die Jagdkanzel in sich ein und begrub die beiden unter sich. Dabei erlitt die Frau schwere Verletzungen. Aufgrund des unwegsamen Geländes bestand als einzige Möglichkeit, sie aus ihrer misslichen Lage zu befreien, in einer Seilbergung.

Das Unglück ereignete sich am späten Donnerstagnachmittag bei Schlögen an der Donau (Bez. Grieskirchen). Das Ehepaar wollte auf einer Wanderung das Panorama genießen und kletterte auf einen Hochstand. Das morsche Holz hielt aber nicht stand - der Hochstand krachte in sich zusammen. Bei dem Sturz zog sich die 48-jährige Frau einen Unterschenkelbruch, Prellungen am gesamten Körper sowie Platzwunden im Gesicht zu. Ihr Mann kam mit leichten Verletzungen davon und machte sich unverzüglich auf, Hilfe zu holen. Von einem nahegelegen Haus aus alarmierte er die Rettung, so der ÖAMTC.
Der Unglücksort - ein sehr steiles Waldstück - war für den Rettungswagen nicht erreichbar. Der ÖAMTC-Notarzthubschrauber wurde angefordert. Mittels 30-Meter Tau gelang der Crew von Christophorus 10 die Rettung der Verletzten. Die Deutsche wurde ins AKH Linz geflogen.

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ÖAMTC-Informationszentrale / Kn

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