Prammer zu Koedukation: Gehrer schürt bewusst Missverständnisse

Bildungsausgaben wichtiger als Abfangjäger

Wien (SK) SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer kritisierte am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ die bewussten Missverständnisse rund um die Forderung der SPÖ-Frauen nach partieller Monoedukation. So hätte Unterrichtsministerin Gehrer heute in einer Pressekonferenz betont, dass getrennte Schulen einen Rückschritt bedeuten würden. "Getrennte Schulen oder Klassenverbände wurden nie von uns gefordert", betonte Prammer. "Gehrer hat sich in dieser Angelegenheit medial schon positiver geäußert. Wenn, dann ist bei der Unterrichtsministern selbst ein Rückschritt festzustellen." ****

Gerade die Unterrichtsministerin hätte aber Möglichkeiten, die strikt nach Geschlechtern getrennten monoedukativen Schulen der Vergangenheit angehören zu lassen und den nur phasenweisen monoedukativen Unterricht in koedukativen Schulen zu fördern.

Prammer stellte in diesem Zusammenhang auch in den Raum, dass "schulische Ausbildung und das Aufbrechen der Geschlechterrollen wichtiger seien, als der Ankauf von Abfangjägern". Das Argument der zusätzlichen Kosten dieses Bildungsmodells sei daher zu überdenken. Abschließend verwies Prammer auf das gesamte Bildungsprogramm der SPÖ-Frauen: "Daraus geht hervor, dass die partielle Monoedukation nur ein Baustein unter vielen zur besseren Geschlechterdemokratie ist", so Prammer abschließend.(Schluss) up

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