mobilkom austria stellt klar: Rufnummernweitergabe-Fall liegt 6 Jahre zurück

Wien (OTS) - In der aktuellen Ausgabe des Falter Nr. 30/2 wird
über eine sich nachträglich als unrechtmäßig heraustellende Rufdatenweitergabe von Mitarbeitern von mobilkom austria an einen EDOK-Beamten berichtet. Die ORF Futurezone hat diese Story unvollständig wiedergegeben, sodass der Eindruck entsteht, die Datenweitergabe wäre aktuell passiert. Dies ist unrichtig. mobilkom austria stellt klar, dass das Unternehmen sich in den vergangenen Jahren nicht nur immer an die gesetzlich geregelte Form der Rufdatenweitergabe für die Strafverfolgungsbehörden gehalten hat, sondern sich aktiv für den Schutz der Kundendaten eingesetzt hat.

Mag. Elisabeth Mattes, Unternehmenssprecherin von mobilkom austria sprach sich vor einigen Wochen in der ZIB 3 deutlich für mehr Sicherheit der Kundendaten aus. "Wir prüfen heute jeden Antrag der Gerichte auf Hilfe auch darauf, ob Kundendaten Unbeteiligter den nötigen Schutz erlangen. Wir stehen zu unserer Verantwortung gegenüber 2,8 Mio. Kunden; ein Fall wie 1996 wäre heute deshalb gar nicht mehr möglich."

Alle Mobilfunkbetreiber Österreichs - mobilkom austria, T-mobile, one und tele.ring - haben in einer gemeinsamen Aussendung im Februar 2002 Verbesserungen beim Schutz unbeteiligter Kunden bei der Unterstützung der Verbrechensbekämpfung gefordert. In einem aktiven Dialog mit der Exekutive und Politikern versuchen die Mobilfunkunternehmen zu einer Lösung zu gelangen. "Bewusst unvollständige Berichte wie jener in der ORF Futurezone tragen dazu bei, die Unsicherheit in der Bevölkerung zu verstärken und alle Verbesserungen der letzten Jahre im Bereich des Datenschutzes zu ignorieren", so Mattes.

Die vor Jahren erfolgte Rufdatenweitergabe wurde natürlich auch unternehmensintern überprüft. Für beide vom EDOK-Beamten getäuschten Mitarbeiter gab es entsprechende Konsequenzen. Um in Zukunft solchen Vorfällen vorzubeugen, hat mobilkom austria eine verpflichtende Schulung für alle MitarbeiterInnen in Bezug auf Datensicherheit eingeführt. Die internen Richtlinien zur Datensicherheit sind für alle MitarbeiterInnen bindend.

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OTS0119 2002-07-24/13:06

241306 Jul 02

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