Wiener ÖVP: Integrationspolitik hat in Wien versagt

Wien (OTS) - Die Wiener SPÖ habe in ihrer Integrationspolitik versagt, betonte der Integrationssprecher der Wiener Volkspartei GR Dr. Wolfgang Ulm am Mittwoch in einem Pressegespräch. Die weiterhin dramatische schlechte Wohnsituation der Ausländer in Wien zeige, wie wenig Problemlösungskompetenz die zuständige Stadträtin Mag. Renate Brauner im Sozialbereich habe. Die "Ghettobildung" in den "Ausländerbezirken" führe zu einem sozialen Abstieg. Mehr als die Hälfte der ausländisches Wohnbevölkerung konzentriere sich auf die sieben Bezirke Leopoldstadt, Margareten, Favoriten, Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring, Hernals und Brigittenau.

Diese Konzentration müsse zwangsläufig zu Spannungen und Problemen führen, sagte Ulm, und verwies auf die Kritik des Wiener Integrationsfonds im neu erschienenen Migrationsreport.

Die Wiener ÖVP betrachte die Öffnung der Gemeindewohnungen, gegen die sich die SPÖ heftig stemme, als Rezept gegen die Verslumung. Rund 60 Prozent der türkischen Staatsbürger und 55 Prozent der Bürger aus Ex-Jugoslawien lebten in Substandardwohnungen, dem gegenüber wohnen nur 7,6 Prozent der Inländer in solchen Wohnungen. Andererseits leben 84 Prozent der Inländer in Kategorie A-Wohnungen, der Anteil der Türken liege bei 32 und der Bürger aus Ex-Jugoslawien bei 34 Prozent. Noch dazu, so Ulm, müssten die Ausländer wesentlich mehr für Wohnungen bezahlen als Inländer.

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241117 Jul 02

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