PVA-Haas: FPÖ-Schweitzer hat schlicht schlampig recherchiert

Entschädigung ist gesetzlich festgeschrieben

Wien (ÖGB/GMT). "Ich kann mir weder etwas wünschen noch kann ich Forderungen stellen", entgegnet der Vorsitzende des Überleitungsausschusses der Pensionsversicherungsanstalt (PVA), Karl Haas, den Behauptungen des FPÖ-Generalsekretärs Schweitzer, er würde für diese Tätigkeit die Entschädigung 14 Mal pro Jahr bekommen und hätte zusätzlich eine weitere Funktionsgebühr beantragt.++++

"Die genannte Aufwandsentschädigung bekomme ich für meine Arbeit als stellvertretender Obmann der Pensionsversicherungsanstalt der Arbeiter. Für meine Tätigkeit als Vorsitzender des Überleitungsausschusses in der PVA bekomme ich keine Entschädigung Das wurde vom Gesetzgeber festgelegt. Das müsste der Herr FPÖ-Generalsekretär als Abgeordneter zum Nationalrat wissen", klärt Haas auf. Und sie wird nicht wie behauptet 14 Mal, sondern nur 12 Mal ausbezahlt. Völlig aus der Luft gegriffen ist, dass es einen Antrag auf eine weitere Funktionsgebühr von 3.500 Euro monatlich gebe. Haas:
"Ich kann mir weder was wünschen noch was fordern. Folgerichtig kann ich daher auch gar keinen Antrag auf eine Funktionsgebühr stellen."

Haas abschließend: "Der Herr FPÖ-Generalssekretär hat offensichtlich sehr schlampig recherchiert."(ff)

ÖGB, 24. Juli 2002
Nr. 619

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