Schender für Förderung der Schüler nach individuellen Fähigkeiten, nicht nach Geschlechtsunterschieden

Wien, 2002-07-22 (fpd) - Ablehnend reagierte heute der freiheitliche Bildungssprecher Mag. Rüdiger Schender auf den SP-Vorschlag, Mädchen und Buben wieder getrennt unterrichten zu wollen. ****

"Ich kann mich über diesen Vorschlag der Oppositionspartei nur wundern. Offenbar ist ihnen jedes Mittel recht, in die Medien zu kommen. Mit dieser Forderung, die bereits vor sechs Jahren vom Liberalen Forum erhoben wurde, wird ein althergebrachtes Klischeedenken wieder zum Leben erweckt. Dies lehnen wir strikt ab", so der freiheitliche Bildungssprecher.

Im Schulunterricht müsse es, erläuterte Schender, vorrangig darum gehen, die Kinder und Jugendlichen nach ihren individuellen Fähigkeiten zu fördern und nicht nach geschlechtsspezifischen Merkmalen. Mädchen wie Jungen müssten dieselben Chancen für die Ausübung eines jeweiligen Berufes eingeräumt werden. Würde die Koedukation fallen, wären die Grundbedingungen dafür nicht mehr gegeben.

"Die Schule hat einen starken Einfluss auf den Sozialisationsprozeß, wobei der Umgang mit dem anderen Geschlecht gerade in einer wichtigen Entwicklungsphase der zehn- bis sechzehnjährigen eine große Rolle spielt", so Schender.

"Offenbar hat ein Teil in der SPÖ ein vermeintliche Sommerloch ausgemacht, das mit hoffentlich nicht ernst gemeinten Aussagen gestopft werden soll, denn er kann sich nicht vorstellen, daß sich dieser abstruse Vorschlag in der Gesamt-SPÖ durchsetzen läßt", schloß Schender. (Schluß)

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