Langer: ÖGB Verzetnitsch kein Experte

Beweis wurde in einem offenen Brief angetreten

Wien, 22-07-2002 /Fachliste RFW-Wien - Seit Monaten ziehen die Spitzen von ÖGB und AK stets Lohnstückkosten als Vergleichsbasis für die Belastungen der Wirtschaft heran. Die Arbeitnehmervertreter wissen scheinbar nicht, daß die österreichische Wirtschaft kleinstrukturiert und dienstleistungsorientiert ist. Daher macht ein derartiger Vergleich keinen Sinn!

"Besonders traurig wird es allerdings, wenn ÖGB-Präsident Verzetnitsch nun auch schon Experten als Argumentarium heranzieht", stellt der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Wien, Dieter Langer, fest. Und weiter, "Die vielen kleinen Unternehmer und Gewerbetreibenden, die die Arbeitsplätze schaffen und erhalten, werden sich freuen, daß es Ihnen laut Verzetnitsch ohnehin sehr gut geht!"

Wenn dann allerdings auch noch von einem gefährlichen Spiel bei der Lohnnebenkostensenkung gesprochen wird, dann stellen sich die Ausführungen Verzetnitschs als völlig unsinnig heraus. Das einzig gefährliche wäre, wenn den völlig überzogenen Forderungen der Arbeitnehmervertreter nachgegeben wird. Die von der Wirtschaft geforderte Lohnnebensenkung dient hingegen der Sicherung des Beschäftigungsstandortes und damit auch den Arbeitnehmern. Es wird zwar auch eine Solidarität eingefordert, daß ausschließlich die Arbeitgeber für die AUVA-Beiträge aufkommen, wird seitens des ÖGB wieder geflissentlich übersehen.

"Es ist eigentlich schade, daß der ÖGB in den letzten Jahren mehr und mehr zum Sprachrohr der sozialistischen Opposition mutiert ist. Es wird keine Gelegenheit ausgelassen, gegen alles nichtsozialistische zu polemisieren. Daß dabei die Wahrheit immer öfter auf der Strecke bleibt, wird bewußt in Kauf genommen. Zumindest das Instrumentarium der Verunsicherung wird - seit Vranitzky´s Pensionistenbrief -perfekt beherrscht!", schloß Langer. (gr)

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