Leitl unterzeichnet internationales Jungunternehmer-Abkommen

Vereinbarung mit Junior Chamber International sichert Zusammenarbeit auf europäischer Ebene

Wien (PWK539) - "Mit der Unterzeichnung dieses Abkommens senden
wir an der Schnittstelle zwischen Ost und West ein Aufbruchssignal aus Wien. Wir wollen damit ein besseres Zusammenwirken der Generationen erreichen", betonte heute, Montag, Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl in seiner Funktion als Präsident der Eurochambres anlässlich der Unterzeichnung eines gemeinsamen Abkommens mit dem Weltpräsidenten der Junior Chamber International (JCI), Salvi D. Batlle über eine engere Zusammenarbeit bei Angelegenheiten von Gründern und Jungunternehmern auf europäischer Ebene. "Die Jungen sollen konstruktiv kritisch sein, sich einbringen", appellierte Leitl an die künftigen Jungunternehmer.

Hintergrund der heutigen Unterzeichnung ist das im vergangenen Juni in Istanbul anlässlich der Weltkonferenz der Jungunternehmer geschlossene "Bosporus Abkommen" zwischen Leitl und Batlle. Mit dem nun geschlossenen Agreement sollen Jungunternehmer - wie in Österreich durch die Junge Wirtschaft - in Europa verstärkt in wirtschaftspolitischen Entscheidungen eingebunden werden. Als Ziele wurden eine Verbesserung des wirtschaftlichen Klimas gerade für Jungunternehmer ebenso formuliert wie die Schaffung von Kooperations-Werkzeugen zwischen JCI und Eurochambres, um gemeinsam Initiativen für die wirtschaftliche und soziale Zukunft zu setzen. Ebenso vereinbart wurde die Stärkung und Bewerbung des Entrepreneurships sowohl in der Europäischen Union als auch weltweit und die Entwicklung einer Kultur der Jungunternehmer und Gründer.

Leitl betonte, dass mit diesem Abkommen, drei Signale ausgesendet werden sollen: Die EU habe sich das Ziel gesetzt, bis 2010 zum stärksten wissensbasierten Wirtschaftsraum zu werden. Das erste Signal könne daher nur lauten "Give risk a chance", weil Europa die Dynamik des Unternehmertums brauche. Das zweite Signal laute: "Give youth a chance". Das sei insoferne von Bedeutung, als die anstehenden Herausforderungen für Mitarbeiter und Gesellschaft begleitet und die Jungen entsprechend unterstützt und motiviert werden müssten. Zudem gehe es darum, das Zusammenwirken zwischen Kammern und der Junior Chamber International zu verbessern um der kleinen und mittelständischen Wirtschaft eine Chance zu geben. "Wenn die USA auf Konzentration setzt, dann setzen wir Dezentralisation. Nähe und auf Menschlichkeit sind Werte, die von uns vertreten werden", so Leitl. Daher laute das dritte Signal: "Give small ones a chance".

"Hohe Zufriedenheit" mit dem geschlossenen Abkommen signalisierte JCI-Präsident Batlle. Die Revolution in der Wirtschaft, insbesondere in der Technologie- und Kommunikationsbranche verändere Strukturen, denen sich die Netzwerke der Jungunternehmer anpassen müssten. Besonders Europa mit seinen hunderttausenden kleinen und mittleren Unternehmen habe hier einen besonderen Stellenwert. Diese Situation werde durch die Erweiterung nur noch verstärkt. Daher suche die JCI, eine in 123 Staaten der Welt operierende Organisation, immer neue Wege der Kooperation. (Fortsetzung) (us)

Rückfragen & Kontakt:

***OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER
VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS0080 2002-07-22/12:12

221212 Jul 02

Wirtschaftskammer Österreich
Presseabteilung
Tel.: (++43-1) 50105-4161
Fax: (++43-1) 50105-263
presse@wko.at
http://www.wko.at/Presse

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/PWK539