Goldenes R - Autobahnraststätten werden prämiert

Viele Unfälle in der Reisezeit ereignen sich aufgrund von Übermüdung. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) rät zu ausgiebigen Pausen. Auch heuer findet wieder der Wettbewerb "Goldenes R" statt, bei dem die besten Raststätten Österreichs ausgezeichnet werden

Wien (OTS) - Unter dem Motto "Besser rasten - sicherer reisen"
steht der Preis für die beste Raststätte Österreichs, den der ARBÖ gemeinsam mit dem Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) vergibt.

Das Ziel dieses Wettbewerbs ist es, die Leistungsfähigkeit und Qualität der rund 400 österreichischen Rastbetriebe zu bewerten. 365 Tage im Jahr wird rund um die Uhr für das Wohlergehen der Gäste gesorgt.

Viele Unfälle in der Reisezeit

"Die Hauptunfallursachen in den Ferienmonaten sind neben nicht angepasster Geschwindigkeit und zu geringem Sicherheitsabstand, Übermüdung, Hitze und hohe Verkehrsdichte. Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit werden stark beansprucht. Viele dieser Unfälle könnten vermieden werden, wenn sich die Verkehrsteilnehmer zeitgerecht Pausen gönnen würden - ungefähr alle 2-3 Stunden", rät Dr. Othmar Thann, Direktor des Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV).

Wettbewerb in Österreich

In Deutschland wird das "Goldene R" bereits zum zehnten Mal verliehen. Die Österreicher küren ihre Lieblingsraststätten zum vierten Mal. Besucher bilden sich ihr Urteil über Hygiene/Sauberkeit, das Angebot und das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Als Dankeschön für die Teilnahme können alle Autofahrer an der Verlosung der Reisepreise teilnehmen. Erster Preis ist eine achttägige Donau-Kreuzfahrt für zwei Personen, der zweite Preis eine einwöchige Flugreise mit Halbpension für zwei Personen nach Kreta und der dritte Preis eine Wochenend-Musical-Reise für zwei Personen nach Berlin.

Teilnahme bis 15. August 2002

Die ausgefüllten Kupons können bis 15. August 2002 in eine der Stimmboxen geworfen werden, die in den teilnehmenden Rasthäusern aufgestellt sind oder beim ARBÖ abgegeben werden. Die Gewinner werden im Herbst gezogen und benachrichtigt.

Die Unfallbilanz der Vorwoche: 16 Todesopfer in der vergangenen Woche, davon 8 zum Wochenende
Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche verloren 10 Pkw-Insassen (davon 6 Lenker), 2 Motorrad-Lenker, 2 Moped-Lenker, 1 Radfahrer und 1 Fußgänger ihr Leben. Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mussten nichtangepasste Fahrgeschwindigkeit (5), Überholen (3), Vorrangverletzung (2), Unachtsamkeit (2), Abstandfehler (1) und Fahrfehler (1) festgestellt werden. Bei zwei Verkehrsunfällen konnte die Ursache bisher nicht ermittelt werden. 1 Fußgänger kam durch Fremdverschulden ums Leben. Alkoholisierung war bei einem Verkehrsunfall Mitursache. 3 der 16 Verkehrsunfälle waren sogenannte Alleinunfälle. 1 tödlich verletzter Fahrzeuginsasse war nicht angegurtet.
Vom 1. Jänner bis zum 21. Juli dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 460 Verkehrstote (30-Tages-Fristabgrenzung berücksichtigt bis Ende Mai), im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 488 Menschen tödlich.

Rückfragen & Kontakt:

***OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER
VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS0069 2002-07-22/11:41

221141 Jul 02

Kuratorium für Verkehrssicherheit
Pressestelle
Mag. Alexandra Ludvik
Tel.: (++43-1) 71 770/225
http://www.kfv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KVS/KfV