Novartis Austria steigert im ersten Halbjahr den Umsatz um 12 % auf 562 Millionen Euro

Wien/Kundl (OTS) - 189 neue MitarbeiterInnen - weiterer Ausbau und gesteigerte Investitionen in die Produktionsanlagen der Biochemie in Österreich -weltweiter Geschäftssitz von Novartis Generics für Wien gewonnen und in Österreich gehalten

Mit einem Umsatz von 562 Millionen Euro in den ersten sechs Monaten dieses Jahres übertraf die Novartis-Gruppe in Österreich ihr Vorjahresergebnis um insgesamt 12 %. Eine zweistellige Umsatzentwicklung verzeichneten Biochemie GmbH (+11 % ), Novartis Pharma GmbH (+ 15 %), Novartis Animal Health GmbH (+ 20 %) und Ciba Vision GmbH (+ 10 %). Als Gründe für diese erneut positive Entwicklung nennt Mag. Christian Seiwald, Präsident (Country Head) von Novartis Austria und CEO von Novartis Generics weltweit: "Den attraktiven und innovativen Produktportfoliomix, die Seriosität sowie die qualitative Kontinuität des Angebotes. Einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg lieferten natürlich unsere MitarbeiterInnen, die mit großem Engagement Tag für Tag unseren Kunden - ÄrztInnen und PatientInnen? Novartis-Produkte erfolgreich präsentierten."

"Das Umsatzplus von 12 % ist auch ein Beweis für die Bedeutung der Forschung und Entwicklung bei Novartis", so Seiwald weiter, "denn die Hoffnung der PatientInnen auf Heilung kann nur mit innovativen Produkten erfüllt werden." Am Beginn des Markterfolges von Novartis steht eine dynamische Forschungs- und Entwicklungs_ tätigkeit. Diese Dynamik betrifft die Kosten für ein Pharmaunter nehmen. Seiwald: "Die Entwicklung eines Medikamentes zur Marktreife dauert ca. 10 bis 12 Jahre und erfordert ein durchschnittliches Forschungsinvestment von über einer halben Milliarde Dollar. Das entspricht dem Neuwert von 10 Großraumjets".

Dynamik lebt Novartis Austria auch als attraktiver Arbeitgeber und hat in den ersten sechs Monaten 189 neue MitarbeiterInnen angestellt; den Großteil in der Biochemie in Kundl.

"Derzeit stehen wir mitten in den Vorbereitungen auf die Einführung einer revolutionären, cortisonfreien, Creme (Elidel (R) -Produktnamen nur für Fachmedien frei) zur Behandlung der Neurodermitis. Damit wird es möglich sein, ohne schwere Nebenwirkungen auch Kinder gegen diese Krankheit zu behandeln. Als Österreicher sind wir darauf besonders stolz, da das Produkt hier in Wien, im Novartis Forschungsinstitut, entdeckt worden ist." so Dr. Erwin Klein, Geschäftsführer der Novartis Pharma GmbH in Österreich.

Im Gegensatz zur internen positiven Entwicklung, sieht Seiwald für den Gesundheitsbereich in Österreich das zweite Halbjahr 2002 unverändert geprägt von: einer Fortsetzung der schwierigen Rahmenbedingungen bei der Finanzierung der Krankenkassen und von dem daraus resultierenden Preisdruck auf die Pharmaindustrie. "Österreich liegt bei der Entwicklung der Fabriksabgabepreise ( "Vom Apothekenverkaufspreis pro Packung erhält der Hersteller durchschnittlich nur 44,8 %. Davon muß er seine Kosten für Forschung, Produktion, Vertrieb, Personal etc. abdecken? ."aus Arzneimittel helfen heilen, Pharmig, Seite 28.) von Medikamenten im untersten europäischen Drittel; wie z.B. Griechenland. Wir gehen dennoch davon aus und werden umso intensiver daran arbeiten, dass sich unsere positive Geschäftsentwicklung bis Jahresende fortsetzen und Novartis Austria ihrer Rolle als größter Pharmaproduzent und -exporteur Österreichs gerecht werden wird," prognostiziert Seiwald.

Novartis Generics: 22 % Umsatzsteigerung im ersten Halbjahr

Eine noch erfreulichere Geschäftsentwicklung konnte Novartis Generics, jener globale Sektor, der sich mit der Herstellung von patentfreien Arzneimittteln beschäftigt, verzeichnen. Mit einem Ergebnis von 1283 Mio CHF (885 TEuro) stieg der weltweite Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 22 % in Lokalwährung. Mag. Christian Seiwald, Sector Head Novartis Generics, kommentiert das ausgezeichnete Ergebnis: "Das äußerst erfreuliche Ergebnis unseres Fertigproduktgeschäfts weist ein Umsatzplus von 28 % auf, das hauptsächlich auf den hervorragenden Zahlen unserer amerikanischen Tochter Geneva Pharmaceuticals basiert. Durch zahlreiche Produkteinführungen kann Geneva ein Umsatzplus von 40 % verzeichnen. Der 7%ige Zuwachs des Umsatzes im Industriegeschäft resultiert aus der Vermarktung von pharmazeutischen und biotechnischen Wirkstoffen, ein noch höheres Wachstum war lediglich durch die bereits bestehende Vollauslastung unserer Produktionseinheiten limitiert."

Insbesondere für Geneva ist ein weiteres starkes Wachstum vorhersehbar: Ende Juli wird das Antibiotikum Amoxicillin(R)/Clavulansäure auf dem amerikanischen Markt eingeführt. Der Wachstumsträger wurde bereits in zahlreichen Ländern lanciert, USA stellt jedoch den weitaus größten Markt für dieses Kombinationspräparat dar.

Ab dem vierten Quartal 2002 wird der Sektorsitz von Novartis Generics von Kundl nach Wien übersiedeln und seine Geschäfte künftig von der Bundeshauptstadt aus leiten. Dazu Seiwald: "Novartis Generics hat eine spannende Zukunft vor sich. Der Aufbau unseres neuen Headquarters in Wien ist mit der Schaffung von über 100 qualifizierten Arbeitsstellen verbunden. Ich freue mich, dass einige MitarbeiterInnen von Kundl nach Wien übersiedeln werden. Diese Neuausrichtung bietet sowohl für das Unternehmen als auch für die MitarbeiterInnen zahlreiche Chancen."

Die Halbjahresergebnisse der Biochemie GmbH, der größten Einzelgesellschaft von Novartis Generics, übertrafen mit einem Umsatz von 456 Millionen Euro jene des Vorjahres um 11 %. Damit die Umsatzkurve auch in Zukunft einen solchen Aufwärtstrend aufweist, wird 2002 ein Rekordbudget von 100 Mio Euro in High-Tech-Anlagen in Kundl und Schaftenau investiert.

Novartis International AG behält Dynamik bei: Zweistelliges Wachstum des operativen Ergebnisses im ersten Halbjahr 2002 Detaillierte Information entnehmen Sie bitte dem Anhang:
Presseaussendung Novartis International AG/22.07.2002.

  • Konzernumsatz steigt um 13 % auf CHF 16,3 Milliarden (USD 9,9 Milliarden)
  • Pharma mit anhaltender Dynamik in allen Regionen: Umsatzwachstum von + 15 % in lokalen Währungen (+ 9 % in Schweizer Franken), getragen durch die Bereiche Herz-Kreislauf und Onkologie
  • Pharmaumsatz in den USA wächst um 19 % und trägt mit 43 % zum gesamten Pharmaumsatz sowie mit 28 % zum Konzernumsatz bei
  • Steigerung des operativen Ergebnisses um 14 %, Verbesserung der Margen trotz Wechselkurseinflüssen
  • Reingewinn nimmt um 3 % zu, dank einer exzellenten operativen Performance und eines angesichts schwieriger Marktbedingungen attraktiven Finanzergebnisses
  • Gewinn pro Aktie steigt um 5 %

Die Novartis AG (NYSE: NVS) ist ein weltweit führendes Unternehmen im Gesundheitswesen mit seinem Kerngeschäft in den Bereichen Pharma, Consumer Health, Generika, Augenheilmittel und Tiergesundheit. Im Jahr 2001 erzielte der Konzern einen Umsatz von CHF 32,0 Milliarden (USD 19,1 Milliarden) und einen Reingewinn von CHF 7,0 Milliarden (USD 4,2 Milliarden). Der Konzern investierte rund CHF 4,2 Milliarden (USD 2,5 Milliarden) in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 74 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.

Die österreichische Novartis Gruppe ist in allen Kerngeschäftsbereichen mit eigenständigen Unternehmen tätig, beschäftigt über 2.700 MitarbeiterInnen und erzielte 2001 einen Umsatz von EUR 1,07 Mrd. (ATS 14,56 Mrd.). Die jährlich in Österreich getätigten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen belaufen sich auf rund EUR 103 Mio. (ATS 1,42 Mrd.). Der Exportanteil beträgt insgesamt 89 Prozent, wobei das Exportgeschäft insbesondere für die Sektoren Generics (Biochemie GmbH in Tirol) und Tiergesundheit eine zentrale Rolle spielt.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.at

Bildnachweise: http://www.novartis.at/fotoarchiv

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221101 Jul 02

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