Kuntzl zu Causa Gaugg: FPÖ tritt Flucht nach vorne an

Angebliche "Anti-Privilegien-Partei" sagt das eine und tut das andere

Wien (SK) "Die FPÖ tritt die Flucht nach vorne an und gibt sich damit endgültig der Lächerlichkeit Preis", sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl zum jüngsten Wandel der FPÖ "von der angeblichen Anti-Privilegien-Partei zur Partei des Machtrausches, des Postenschachers und der Freunderlwirtschaft". Wenn de facto-Obmann Haider einerseits sage, es "darf keine Freunderlwirtschaft unter einer Regierung mit der FPÖ geben" und "auch die eigenen Funktionäre müssen bescheiden sein" und andererseits in der Causa Gaugg nun seitens der FPÖ von "Mobbing" gegen den stv. Generaldirektor der PVA und FPÖ-Abgeordneten Gaugg gesprochen wird, die völlig ungerechtfertigte Sonderbehandlung für den FPÖ-Privilegienritter Gaugg als "angemessen" betrachtet und gleich die Ablöse der PVA-Spitze verlangt wird, spreche das eine klare Sprache: "Die FPÖ sagt das eine - und tut das andere." ****

Als "völlig lächerlich" bezeichnete Kuntzl die wehleidigen FPÖ-Aussagen, wonach versucht werde, Gaugg zu verhindern, weil man angeblich Angst vor der Kontrolle hat. "Nichts und niemand hält Gaugg vom Arbeiten ab, er könnte seit Wochen seinen Job wahrnehmen. Das einzige was ihn aufhält ist sein ausschließlich darauf ausgerichtetes Bemühen nach einem möglichst lukrativen Sondervertrag fern jeder Realität", so die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin.

Die Drohungen gegen die PVA-Spitze, insbesondere gegen PVA-Generaldirektor Wetscherek und den Vorsitzenden des Überleitungsausschusses, Haas, und die nunmehr bereits offen ausgesprochene Drohung mit deren Ablöse, bezeichnete Kuntzl als "Angriff auf die Selbstverwaltung". "Die FPÖ lässt jedes Demokratieverständnis vermissen: Hier werden Abstimmungsergebnisse einfach ignoriert und im Gegenzug ein Köpferollen angedroht", so Kuntzl.

Siehe dazu auch "SK-Dokumentation": Die FPÖ sagt das eine und tut das andere. (Schluss) se

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