Bures zu Gaugg: "FPÖ gibt sich endgültig der Lächerlichkeit Preis"

Forderung nach Offenlegung der PVA-Verträge "leicht durchschaubares Ablenkungsmanöver"

Wien (SK) Mit der Forderung des "De facto-Parteiobmanns Haiders" nach Offenlegung sämtlicher Verträge in der Pensionsversicherungsanstalt "gibt sich die FPÖ endgültig der Lächerlichkeit Preis". Bures wies darauf hin, dass für die PVA "bereits ein transparentes Gehaltsschema vorliege, das aber offenbar von der FPÖ nicht zur Kenntnis genommen wird." "Immerhin ist es Sozialminister Haupt gewesen, der sich für den Vizegeneraldirektor der PVA, FPÖ-Abgeordneten Gaugg in einer Geheimsitzung für einen mit zahlreichen Privilegien ausgestatteten Sondervertrag eingesetzt hat und auch heute keinen Millimeter von der Verteidigung dieser Maßlosigkeiten abweichen will", stellte Bures am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. ****

"Es ist offensichtlich, dass es sich bei den heutigen Aussagen Haiders um ein leicht durchschaubares Ablenkungsmanöver handelt, in der Hoffnung die Missstände rund um den Privilegienritter Gaugg zudecken zu können", betonte die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. Dabei reihe sich auch die Forderung Haiders nach einem Anti-Privilegien-Volksbegehren nahtlos ein. "Während sich Gaugg mit breiter Unterstützung der FPÖ mit einem Sondervertrag satte Privilegien errittern will, treten der Kärnter Landeshauptmann und FPÖ-Klubchef Westenthaler die Flucht nach vorne an, in der Hoffnung davor ablenken zu können, dass Gaugg den Hals nicht voll genug bekommen kann und sich zahlreiche Privilegien zuschanzen lassen will." Bures fordert die FPÖ abschließend auf, die für einen Vizegeneraldirektor der Pensionsversicherungsanstalt existierenden klaren gesetzlichen Einkommens- und Dienstregelungen zu akzeptieren. (Schluss) hm

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