VP-Gerstl zur Ampeldiskussion: Schicker setzt falsche Prioritäten

SP-Alleinregierung hat Wichtigeres zu tun, als über Ampelphasen nachzudenken

Wien, 19.07.2002 - "Es gibt Wichtigeres, als darüber zu diskutieren, ob die Grünblinkphase abgeschafft werden soll." So kommentiert VP-Verkehrssprecher, GR Mag. Wolfgang Gerstl die entsprechende Idee von Verkehrsstadtrat Schicker. "Meine Empfehlung an Schicker ist es, sich endlich gegen die Staus zu engagieren und ein umfassendes Verkehrskonzept zu erstellen, in das Bund, Länder, Rettung und Polizei einbezogen sind", so Gerstl. ****

Das Argument Schickers, das Grünblinken aus Gründen der Verkehrssicherheit abzuschaffen, kann Gerstl nicht nachvollziehen. " Es sind mir keine Untersuchungen bekannt, dass es mehr Unfälle gibt, weil Ampeln grün blinken. Im Gegenteil: In anderen Staaten, in denen es keine grünblinkenden Ampeln gibt, wird viel öfter bei Rot gefahren." Gerstl verweist in diesem Zusammenhang auch auf die heutige Stellungnahme des Kuratoriums für Verkehrssicherheit, das feststellt, dass ohne seriöse Untersuchungen keine voreiligen Schlüsse gezogen werden dürfen.

Die von FP-Infrastrukturminister Reichhold geplante Kurzuntersuchung auf die Auswirkungen der Streichung der blinkenden Grünphasen auf den Verkehr begrüßt Gerstl: " So können die Vor- und Nachteile geprüft werden." An die Adresse von SP-Verkehrsstadtrat Schicker gerichtet, fordert Gerstl diesen auf, nicht "Hans Dampf in allen Gassen zu sein", sondern endlich die Anforderungen der SPÖ-Alleinregierung zu erfüllen. "Schicker tut nicht das, was er eigentlich tun sollte", so Gerstl abschließend. (Schluss)

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