LH Haider: Auch KABEG kann Landesspitäler erwerben

Es müsse nicht unbedingt die LIG sein - Verhandlungen mit Krankenanstalten-Betriebsgesellschaft und Betriebsrat

Klagenfurt (LPD) - Nicht nur die Landesimmobiliengesellschaft
(LIG), auch die Krankenanstalten-Betriebsgesellschaft (KABEG) könnte die Gebäude und Liegenschaften der Landeskrankenanstalten Klagenfurt, Villach, Wolfsberg, Hermagor und Laas erwerben. Denn der Regierungsbeschluss zum Verkauf dieser Spitäler sei nur eine Ermächtigung zu Verhandlungen, sagte heute Landeshauptmann Jörg Haider im ORF Radio-Kärnten.

Eine Übertragung der Spitäler werde in die eine oder andere Richtung stattfinden. Aber es gebe mehrere Möglichkeiten. Es müsse nicht unbedingt die LIG sein, die die Krankenanstalten um rund 109 Millionen Euro übernimmt, wenn es dagegen bedenken gebe, sagte Haider. Es könne auch die KABEG sein, die dann als große Gesellschaft auch Eigentümer ihr Liegenschaften wäre, so der Landeshauptmann.

Darüber sollte mit der KABEG und mit den Betriebsräten gesprochen werden. Der Landeshauptmann lädt die Verantwortlichen zu Verhandlungen ein, um zu einer definitiven Entscheidung zu kommen. Dagegen könne sich wohl niemand wehren - auch die Betriebsräte nicht - wenn sie dann ihr Krankenhaus selbst besitzen und damit auch die Sicherheit haben, dass sie ihnen niemand verkaufen könne, so Haider. Aber diese Möglichkeit müsse auch gewollt werden.

Auch Finanzreferent LHStv. Karl Pfeifenberger hält diesen Vorschlag Richtung KABEG für den besseren Plan als die Übertragung der Krankenhäuser an die LIG. Dann wären die Spitäler, die jetzt nur auf dem Papier in der Bilanz der KABEG enthalten seien, auch faktisch im Eigentum der Betriebsgesellschaft.

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