ARBÖ zu Vorschlag, das Grünblicken in Österreich abzuschaffen

Wien (ARBÖ) - Die positive Reaktion des Verkehrsministers Mathias Reichhold auf einen Vorschlag des Wiener Verkehrsstadtrates Rudolf Schicker, das Grünblicken in Österreich abzuschaffen, sollte aus Sicht des ARBÖ auch zum Handeln im Verkehrsministerium führen.

Aus Sicht des ARBÖ spricht zur Zeit nämlich überhaupt nichts gegen die Langzeitübung mit einem viermaligen Grünblinken. Jeder Verkehrsteilnehmer kann sich in Österreich bei Kreuzungen hervorragend auf das Ende der Grünphase (Grünblinken zeigt das Ende des grünen Lichts an) einstellen. Dieser Vorteil wird nun in Zweifel gezogen.

Wenn Universitätsprofessor Dipl.-Ing. Dr. Hermann Knoflacher eine aktuelle Untersuchung besitzt, das Grünblinken wäre aus Verkehrssicherheitsgründen abzuschaffen, möge er "die Zahlen auf den Tisch legen".

Seine Untersuchung, soferne aktuell, könnte bereits ab Montag Früh Gegenstand von Beratung im Verkehrsministerium sein. ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar stellt für den ARBÖ klar: "Wir halten nichts von Vorschlägen, die nur zur Irritation der Verkehrsteilnehmer führen. Entweder ist die Sachlage klar, dann muss sie auch unverzüglich behandelt werden oder der Vorschlag landet im Sommerloch-Kübel."

Das Thema Grünblinken kehrt alle 10 Jahre wieder, allen Anschein nach ein besonders wichtiges Verkehrssicherheitsthema. Für Zeitvertreib und Müßiggang ist dem ARBÖ dieses Thema zu schade, die Kraftfahrerorganisation erkennt Handlungsbedarf bei den beamteten Stellen.

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191253 Jul 02

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