Böhacker: Sozialversicherungsnovelle bringt Entlastung für Kleinunternehmer

Krankenversicherungs-Mindestbeitragsgrundlage wird halbiert

Wien, 2002-07-19 (fpd) - "Die jüngst im Parlament beschlossenen Sozialversicherungsnovellen bringen ab 2003 für Kleinunternehmer und Neugründer wesentliche Entlastungen im Bereich der gewerblichen Krankenversicherung. Damit wird nicht nur eine langjährige Forderung der Freiheitlichen umgesetzt, sondern auch mehr Beitragsgerechtigkeit für die Unternehmer geschaffen", sagte heute Abg. Hermann Böhacker, Finanz- und Budgetsprecher der FPÖ.****

So komme es zu einer Halbierung der Mindestbeitragsgrundlage in der Krankenversicherung von 1045,63 auf 537,78 Euro. Damit würden Unternehmer, die in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nur geringfügige Gewinne oder gar Verluste ausweisen von hohen Beitragsleistungen entlastet. Einsparungen bis zu rund 550 Euro pro Jahr seien möglich, sagte Böhacker.

"Jungunternehmer und Neugründer werden hinkünftig in den ersten zwei Jahren der Selbständigkeit, unabhängig von der Gewinngröße, nur mehr den Mindestbeitrag bei der gewerblichen Krankenversicherung in Höhe von monatlich 47,86 Euro bezahlen müssen. Ein wesentlicher Beitrag, gerade die kritischen ersten Jahre einer Unternehmensgründung besser bewältigen zu können", so der freiheitlichen Mandatar, im Zivilberuf Steuerberater.

"Mit dieser Reform werden nicht nur die Unternehmen finanziell entlastet sondern auch die Neugründung von Unternehmen wesentlich erleichtert", schloß Böhacker. (Schluß)

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