Eder unterstützt Autofahrerklubs: Grünblink-Phase soll bleiben

Verkehrsminister soll Fakten für andere Ampelschaltung auf den Tisch legen

Wien (SK) "Unverständlich" ist für SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder die seiner Meinung nach "virtuelle Diskussion" über die Abschaffung der Grünblink-Phase in Österreich. Eder unterstützt die gestrigen Aussagen der Autofahrerklubs ARBÖ und ÖAMTC, die sich gestern unisono für die Beibehaltung der bisherigen Praxis aussprachen. "Wenn Verkehrsminister Reichhold in dieser Frage tatsächlich Reformbedarf sieht, dann sollte er dies auch begründen", so der SPÖ-Abgeordnete Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Dies bedeute, dass Reichhold "Fakten und Beweise auf den Tisch legen muss, warum das Abschaffen der Grünblink-Phase die Verkehrssicherheit erhöhen soll". Eder hält das bis dato in Österreich praktizierte Modell für "sehr gut" und sogar für "ein Beispiel für andere europäische Länder". Eine Umstellung "würde viele Millionen Euro kosten, und keiner kann sagen, was es bringen soll". ****

Seiner Kenntnis nach seien die Unterlagen, auf denen der Vorstoß contra Grünblink-Phase fußt, zwei Jahrzehnte alt und längst widerlegt, so Eder. In jedem Fall gebe es punkto Verkehrssicherheit "dringendere Probleme zu lösen". Wenn Verkehrsminister Reichhold meine, hier Handlungsbedarf zu sehen, dann müsse er dies "zumindest irgendwie begründen können", d.h. eine Arbeitsgruppe einsetzen und Expertenmeinungen einholen, so der SPÖ-Abgeordnete abschließend. (Schluss) up/vs

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