Kräuter sieht sich bestätigt: Staatsanwaltschaft prüft Affäre Forstinger

Generalsekretär Rödler war über Forstinger-Vergaben stets informiert

Wien (SK) SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter zeigte sich am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst erfreut darüber, dass die Staatsanwaltschaft gegen den ehemaligen Büroleiter von Ex-FPÖ-Infrastrukturministerin Forstinger, Miko, Vorerhebungen wegen des Verdachts der Untreue eingeleitet hat: "Nunmehr können die Vertreter der blau-schwarzen Miss- und Günstlingswirtschaft nicht länger den Mantel des Schweigens über die Affäre Forstinger breiten." Es werde sich dabei auch herausstellen, so Kräuter, dass die Ablöse Forstingers ausschließlich aufgrund deren Verschwendungsorgien mit Steuergeldern erfolgte und ihr FPÖ-Kollege Reichhold vor Platzen dieser Vergabeaffäre noch rasch als Minister bestellt wurde. ****

Im übrigen, so der SPÖ-Rechnungshofsprecher weiter, werde dabei auch die Rolle des Generalsekretärs im Infrastrukturressort, Friedrich Rödler, durchleuchtet werden können, der behaupte, von den skandalösen Vorgängen in seinem Ministerium "erst seit kurzem Kenntnis" zu haben: "Ich kann jedenfalls beweisen, dass Generalsekretär Rödler gemeinsam mit Kabinettchef Miko bereits am 10. Oktober 2001 an einer Projektteamsitzung mit Publico teilnahm", so Kräuter abschließend. (Schluss) up/vs

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191129 Jul 02

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