Arbeiterkammer meint das Richtige, verwirrt aber weiter

ARGE Bio-Landbau bringt Aufklärung bezüglich weitere Verwirrung durch AK

Wien (OTS) - In einer OTS-Meldung der Arbeiterkammer zieht diese aufgrund eines Gerichtsbeschlusses falsche Schlussfolgerung bezüglich der Bezeichnung "aus kontrolliertem Anbau".

Im Jahre 1998 hat der Oberste Gerichtshof (OGH), so in der AK-Aussendung, klargestellt, dass Produkte mit der Bezeichnung ´aus kontrolliertem Anbau´ klar den strengen Regelungen des biologischen Landbaus unterliegen. Verbraucher erwarten nämlich unter der Bezeichnung ´aus kontrolliertem Anbau´ ein Bioprodukt.

AK im Sinne des Biolandbaus

Die Arbeiterkammer handelt ganz im Sinne des biologischen Landbaus, wenn es darum geht, Pseudobiobezeichnungen endlich vom Markt zu bringen, die den KonsumentInnen fälschlicherweise ein Biolebensmittel vortäuschen.

Falsche Schlussfolgerung durch AK, die dem Biolandbau schadet Die Schlussfolgerung der AK ist aber falsch, wenn sie strenge Biokontrollen für ein konventionelles Produkt mit der Auszeichnung ´aus kontrolliertem Anbau´ fordert. Ein solches Produkt wird nämlich von der Biokontrolle nicht erfasst. Daher ist der Biolandbau in diesem Fall machtlos. Das einzige Mittel dagegen ist eine Anzeige wegen Konsumententäuschung.

Appell an die Arbeiterkammer

Die ARGE Bio-Landbau appelliert daher an die Vertreter der Arbeiterkammer im Sinne des Konsumentenschutzes gegen all jene Anbieter vorzugehen, die durch Verpackung oder Bezeichnung den Konsumenten vorsätzlich ein Bioprodukt vorgaukeln, wo konventionelle Ware drinnen ist.

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OTS0052 2002-07-19/10:06

191006 Jul 02

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