DER STANDARD-Bericht: "Aus für Chefarztpflicht ist Pharmafirmen Geld wert - Verbandschef: Wer profitiert, sollte zahlen! - Erscheinungstag 19.7.2002

Wien (ots) " Die Pharmaindustrie ist bereit, für die Abschaffung der Chefarztpflicht bei Medikamenten in die eigene Tasche zu greifen, falls der Sozialversicherung daraus höhere Kosten entstehen. Das sagt Ulrich H. Bode, Chef des Dachverbandes der Pharmaunternehmen Pharmig im Standard-Gespräch. Denkbar ist, jene Firmen mehr zur Kasse zu bitten, die von der Reform deutlich profitieren. Die Verhandlungen darüber sollen demnächst beginnen.

Das Aus für Verschreibungsbegutachtungen würde der Sozialversicherung administrative Einsparungen bringen, meint der Pharmig-Chef. Die Wirtschaft erhofft sich weniger Restriktionen bei innovativen (allerdings auch teureren) Medikamenten, bei deren Einführung es in Österreich häufig "Riesenprobleme" gebe. Einerseits werde der Preis gedrückt, andererseits lehnten Chefärzte solche Medikamente laut Bode immer
öfter ab. (mon)

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OTS0187 2002-07-18/17:30

181730 Jul 02

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