ARBÖ: Für Beibehalten von grün blinkendem Licht als Zeichen für das unmittlelbar bevorstehende Ende des Zeichens für "Freie Fahrt" gemäß §38 Abs. 6 der Straßenverkehrsordnung

Wien (ARBÖ) - Aus Sicht des ARBÖ spricht zur Zeit nichts gegen das viermalige "Grün Blinken". Jeder Verkehrsteilnehmer kann sich in Österreich bei Kreuzungen hervorragend auf das Ende der Grünphase (Grün Blinken zeigt das Ende des grünen Lichts an) einstellen.

Das plötzliche Umschalten von Grün auf Gelb würde nur zu vermehrter Straftätigkeit der Exekutive führen. Bei Gelblicht weiterfahren ist zu 99 Prozent strafbar.

Es ist nach Ansicht des ARBÖ gerade zu verwunderlich, dass das österreichische System nicht europaweit fußgefasst hat. Möglicherweise liegt es an den technischen Bedingungen der einzelnen Umsetzungsfirmen.

Zu den Vorstellungen des Wiener Verkehrsstadtrates den Verkehrsfluss zu beschleunigen erklärt der ARBÖ seine volle Unerstützung: Es gibt zahllose Ampelregelungen in Wien, bei denen, heute gerade zu unverständlich, erst nach Umschalten auf Rot der grüne Rechtsabbiegepfeil eingeschaltet wird.

Im ARBÖ schlägt man dazu vor: "Grünen Rechtsabbiegepfeil schon bei der Grünphase einschalten und dann, sobald der Geradeausfahrende bei Rot stehen bleiben muss, für den Rechtsabbieger grün beibehalten."

Die MA 46 in Wien hat bisher erklärt, dies wäre technisch nicht durchführbar. ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar frägt: "Warum eigentlich nicht durch durchführbar? Man spricht sich doch für die Beschleunigung des Verkehrflusses aus, und beginnt heute bei einem Nullsummenthema wie dem "Grün Blinken"."

Daher ist eine fachliche Diskussion erforderlich, das Ankündigen zur "Ende der Grünphase" ist dabei als wichtige Botschaft an die Verkehrsteilnehmer mit größter Vorsicht zu behandeln.

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OTS0170 2002-07-18/15:34

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