Wiener Linien nehmen Anliegen ihrer Fahrgäste ernst

Wien (OTS) - Mehr als 1600 Beschwerden betreffend "Bettelei in den U-Bahnzügen und U-Bahnstationen" gingen seit Jahresbeginn 2002 beim Kundendienst der Wiener Linien ein. Diese Zahl spricht wohl für sich, und kann nicht einfach ignoriert werden.

"Unsere Fahrgäste können sich den Betteleien kaum entziehen. Sie sitzen oder stehen im Zug und müssen die fallweise hartnäckigen Ansprachen der Bettler oder die mehr oder weniger gelungenen Musikdarbietungen über sich ergehen lassen", erzählt Ing. Karlheinz Klausner von den Wiener Linien.
"Immer wieder beschreiben die betroffenen KundInnen, wie unangenehm ihnen diese Konfrontation ist. Unflätige Wortspenden der Bettler sind nicht die Ausnahme. Mitunter wird Geld nur aus dem Grund gegeben, um diese Ansprachen und Darbietungen von sich abzuwenden. Dass dadurch weitere Bettelversuche gefördert werden, liegt allerdings auf der Hand. Speziell die U-Bahn stellt mit ihren mehr als
einer Million Fahrgästen täglich ein lukratives Betätigungsfeld für Bettler dar.
Wir ersuchen daher um Verständnis, dass wir im Sinne der meisten Fahrgäste ein weiteres Ausufern der Bettelaktionen verhindern wollen", ergänzt Ing. Klausner seine Aussage.

Fahrgäste der Wiener Linien wünschen Intervention

Aggressionen schüren, wollen die Wiener Linien in keinem Fall, wie es von der Sozialsprecherin der Grünen Susanne Jerusalem dargestellt wird.
Es ist auch nicht das Ziel der Wiener Linien die individuelle Spendenfreudigkeit ihrer KundInnen zu torpedieren. Tatsache ist jedoch, dass täglich mehrere Beschwerden von Fahrgästen einlangen, die ihrem Unmut zur Bettelei in den öffentlichen Verkehrsmitteln Luft machen, und uns zur Intervention auffordern. (Schluss) wstw

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OTS0153 2002-07-18/13:54

181354 Jul 02

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