FP-Strache: "Freunderlwirtschaft" bei Gastgartenbewilligung am Alsergrund?

Durch Lärm werden am Alsergrund hunderte Hochschüler an ihrem Studium behindert!

Wien, 18-07-2002 (fpd) - Mit scharfen Worten kritisierte heute LAbg. GR Heinz-Christian Strache die nachträgliche Bewilligung eines Gastgartens in unmittelbarer Nähe eines großen Wiener Studentenheims am Wiener Alsergrund. Seit April 2002 betreibt der benachbarte Gastwirt im Innenhof - der auch an das Studentenheim grenzt - einen sg. "Schanigarten", wobei dieser Gastgarten, nach Angaben der zuständigen Magistratsdienstelle, zu damaligen Zeitpunkt, nachweislich ohne Konzession betrieben wurde.

Nunmehr wurde jedoch - ohne auch nur im geringsten auf die Anrainer zu achten - eine Genehmigung ausgestellt und für Strache stellt sich damit die Frage, was denn das Magistrat eigentlich dazu veranlaßt habe, trotz der bekannten Situation, diese Konzession auszustellen. "Für mich riecht es in diesem Fall ganz intensiv nach "Freunderlwirtschaft", so Strache.

Die Studenten stünden damit vor der unangenehmen Situation, daß gerade in der warmen Jahreszeit an ein ordnungsgemäßes Studium nicht mehr zu denken sei, da sowohl unter Tags aber auch am Abend ein äußerst hoher Lärmpegel zu beklagen wäre, so Strache.

Im Zuge der Fußballweltmeisterschaft - Ende Juni zur Hauptprüfungszeit - wurden im Garten Fernsehgeräte aufgestellt, um die Fußballspiele zu übertragen. Obgleich die Weltmeisterschaft mittlerweile vorbei ist, steht diese zusätzliche Belastung der Anrainer im klaren Widerspruch zu den gesetzlichen Bestimmungen und sowohl Magistrat als auch der - seit seinem "Rossauer-Meisterstück allseits bekannte - Bezirksvorsteher Benke ist dringend aufgefordert, diesem Treiben ein Ende zu bereiten. Außerdem müsse umgehend geklärt werden, warum der Gastwirt - obwohl dem Magistrat bekannt war, daß er den Schanigarten ursprünglich illegal betrieben hat - im nachhinein sofort eine Konzession ausgestellt wurde.

Die wirtschaftliche Freiheit muß spätestens dort eingeschränkt werden, wo anwohnende Personen nachhaltig in der Ausübung ihrer Tätigkeit beschränkt werden und daß, so Strache abschließend, ist hier mit Sicherheit der Fall. (Schluß) jen

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