Maresch: "Keine Rede von rascher Kontrolle und Stopp illegaler Müllablagerungen"

Wiener Grüne kritisieren SR Kossina, die seit langem von diesen Mülldeponien der Fa. Toifelhart weiß und bislang untätig geblieben ist.

Grüne (Wien) - "Offensichtlich hat es erst den Konkurs der Fa. Toifelhart bedurft, bis SR Kossina einzuschreiten bereit war," kritisiert der Umweltsprecher der Wiener Grünen Rüdiger Maresch die Untätigkeit der SR bezüglich der illegalen Müllablagerungen auf 2 ÖBB-Geländen und stellt diesbezüglich folgende Fragen an die Umweltstadträtin Kossina:

1) Wie geht es, dass ein privater Müllentsorgungsbetrieb, wie die Fa. Toifelhart jahrelang illegale Mülldeponien ohne Betriebsanlagegenehmigung betrieb, wie die ÖBB gestern zugab? Und dass, obwohl Sie im Umweltausschuss immer von "laufender Kontrolle" gesprochen haben?

1) Wie kann es sein, dass seit Jahren unbeobachtet illegaler Müll auf diesen besagten ÖBB-Geländen abgelagert bzw. hin und hertransportiert wurde, ohne, dass jemand der Stadtverwaltung eingeschritten ist?

2) Heute schreiben Sie von "rascher und effizienter Kontrolle der Behörden". Sie haben, nachdem die Wiener Grünen Sie vor einem Jahr auf die Gefährlichkeit der Ablagerungen (Kühlschränke, Batterien etc.) der Fa. Toifelhart aufmerksam gemacht haben, nichts unternommen. Sie hätten ein gutes Jahr dazu Zeit gehabt. Wieso ist nichts geschehen?

3) Wieso haben Sie, seit der Aufdeckung der Missstände z. B. am Nordbahnhofgelände die Alleinverantwortlichkeit lediglich den ÖBB zugeschrieben?

"Ich erwarte mir eine ehrliche Antwort und hoffe die Umweltstadträtin hat eine Lehre aus diesem Skandal gezogen und verschärft die Kontrolle von privaten Entsorgungsbetrieben in Zukunft wesentlich," so Maresch abschließend.

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OTS0110 2002-07-18/12:18

181218 Jul 02

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