SPAR nimmt Stellung

AK-Untersuchung zu Bio-Obst und -Gemüse

Salzburg (OTS) - In einer eben erst veröffentlichten Untersuchung der Arbeiterkammer werden zwei SPAR Natur*pur-Bio-Produkte als mit Pflanzenschutz-mitteln belastet erwähnt. Die Stellungnahme der SPAR zu dieser Untersuchung wurde von der AK nur unvollständig wiedergegeben. Im Sinne einer ordentlichen Darstellung der Vorfälle und auch für die Sicherheit der Konsumenten möchte SPAR Folgendes bemerken:

Bio-Kartoffeln

Bei einer SPAR-eigenen routinemäßigen Untersuchung der SPAR Natur*pur-Bio-Kartoffeln wurde eine geringe Belastung mit einem keimhemmenden Mittel bei Bio-Kartoffeln aus einem bestimmten Verpackungsbetrieb festgestellt. Diese Kartoffeln wurden selbstverständlich unverzüglich aus dem Sortiment genommen.

SPAR ging diesem Vorfall von sich aus - zeitgleich mit der laufenden AK-Untersuchung - sofort weiter auf den Grund. Festgestellt wurde, dass der Anbau der Kartoffeln vollkommen einwandfrei erfolgt ist. Es wird nun angenommen, dass die Belastung dieser Kartoffelsorten deshalb zu Stande kam, da konventionelle Ware in einem Verpackungsbetrieb neben Bio-Ware gelagert wurde. SPAR hat umgehend Maßnahmen für die Einrichtung einer ausschließlichen Verpackungsschiene für Bio-Kartoffeln getroffen. Seit Ende Juni ist diese neue getrennte Verpackungslinie bereits in Betrieb. Die Bio-Kartoffeln können seit diesem Zeitpunkt wieder ohne Bedenken ausgeliefert werden.

Bio-Zitronen

Die SPAR Natur*pur-Bio-Zitronen unterliegen, wie alle anderen Bio-Produkte, SPAR-eigenen regelmäßigen Kontrollen. Bei keiner dieser Untersuchungen wurde eine Belastung mit Pestiziden festgestellt. Auch bei allen, der Untersuchung der AK folgenden Tests, wurde keine Pestizidbelastung mehr festgestellt. Auch die jüngsten Tests in dieser Woche haben dies bestätigt. Die Untersuchungszeugnisse liegen der AK vor. Da es sich bei den von der AK gefundenen Pestiziden außerdem um Wirkstoffe handelt, die im Zitronenanbau überhaupt nicht verwendet werden, ist das Ergebnis der AK für SPAR nicht nachvollziehbar.

Eine mögliche Erklärung wäre, dass es zu einer Übertragung im Geschäft gekommen ist, wenn zum Beispiel Kunden zuerst konventionelle Ware angreifen und dann biologische. SPAR hat in diesem Zusammenhang sofort umfangreiche Tests beauftragt, die derartige Vorfälle restlos klären und für die Zukunft ausschalten sollen. Zu bemerken ist jedoch auch, dass die von der AK gefundene Pestizidbelastung einen sehr geringen Wert aufweist, der weit unter dem Grenzwert für konventionelle Produkte liegt.

Ernährungssicherheit bei SPAR an oberster Stelle

Dass die Ernährungssicherheit sehr ernst genommen wird, beweisen die umfangreichen Eigenkontrollen durch SPAR. Probleme, wie zum Beispiel jene mit den Kartoffeln, werden so frühzeitig entdeckt und Vorsichtsmaßnahmen und Verbesserungen für die Zukunft sofort eingeleitet.

SPAR unterstützt Forderung der AK

SPAR unterstützt grundsätzlich die Forderung der AK und auch der Umweltschutzorganisationen nach einer Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse. Jedoch kann dies sinnvollerweise erst erfolgen, wenn alle Beteiligten dieselben Prüfmethoden und -Kriterien anwenden, damit die Ergebnisse vergleichbar sind. Dies ist derzeit leider jedoch nicht der Fall.

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OTS0109 2002-07-18/12:17

181217 Jul 02

Mag. Nicole Berkmann
Leiterin Konzerninformation und Öffentlichkeitsarbeit
SPAR Österreichische Warenhandels-AG
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